Wegen Unwetter: Debüt der neuen Ducati V4R verschoben
Nach Unwettern in Andalusien geht auf der Rennstrecke in Jerez seit Anfang März gar nichts. Das hat auch Auswirkungen auf das geplante Debüt der neuen Ducati V4R für die Superbike-WM 2026.
Seit zwei Wochen dröhnen auf dem Circuito de Jerez nur die Motoren von Baufahrzeugen, denn im Zuge eines Orkans standen Teile der Rennstrecke unter Wasser oder waren mit Schlamm überzogen. Auch das Erdgeschoss der Boxenanlage stand knietief unter Wasser. Der Streckenbetreiber kämpft aktuell noch immer mit der Wiederherstellung der Infrastruktur. Der Saisonauftakt der spanischen Meisterschaft, der ab dem 22. März in Jerez stattfinden sollte, wurde bereits abgesagt.
Auch Ducati musste sich umorientieren, denn Ende des Monats sollte in Jerez die neueste Version der V4R ihr Debüt auf der Rennstrecke geben. Laut unseren gut informierten
Wann die aktuellen Einsatzfahrer das neue Motorrad kennenlernen, ist offen. Üblicherweise erhalten nur die Piloten eine Testgelegenheit, wenn sie einen gültigen Vertrag haben – in diesem Fall also für die Superbike-WM 2026. Werkspilot Alvaro Bautista sprach jedoch davon, dass er zuerst die neue Ducati fahren möchte, bevor er seinen Vertrag verlängert – der zweifache Superbike-Weltmeister ist mit 40 Jahren der älteste Teilnehmer.
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