Speedway der Nationen

Speedway der Nationen: Überraschung im deutschen Team

Von - 10.07.2019 10:48

Mitte Juli werden im russischen Togliatti die Finalrennen des Speedway der Nationen ausgetragen. Über zwei Tage wird der Titel entschieden, die Teamaufstellungen der sieben Nationen stehen fest.

Mitte Februar wurden in Togliatti bereits beim Eisspeedway der Nationen die Medaillen im Oblast Samara vergeben und Russland feierte den Sieg vor den Schweden. Einige Monate später ist das Eis in Togliatti getaut und im gleichen Stadion werden die Medaillen beim Speedway der Nationen vergeben. Erneut wollen die Russen als Titelverteidiger Gold gewinnen.

Um Gold zu erobern, müssen die Teams versuchen, ins Finale am zweiten Tag einzuziehen. Nach Abschluss der 42 Vorläufe werden die Punkte aus beiden Tagen addiert und das Topteam zieht direkt ins Finale ein. Die Teams auf den Plätzen 2 und 3 werden in einem Hoffnungslauf starten und im Fall eines 3:3 wird das Team mit den meisten Vorlaufpunkten ins Finale einziehen. Kommt es im Finale erneut zu einem 3:3, wird es ein Stechen geben, in dem nur noch ein Fahrer je Team ans Startband rollt.

In der gleichen Besetzung, die im Vorjahr in Breslau das Speedway der Nationen gewann, werden die Russen mit Emil Sayfutdinov, Artem Laguta und Gleb Chugunov antreten. Die Russen sind als Gastgeber für das Finale in Togliatti gesetzt und bestritten keines der Race-Offs in Landshut und Manchester. Mit unverändertem Personal reisen sonst lediglich die Schweden und Dänen nach Russland.

Die Polen ersetzen Patryk Dudek mit Maciej Janowski, der beim Race-Off in Landshut verletzt war und von Dudek vertreten wurde. Ebenso wird Australien Jason Doyle zum Einsatz bringen, der beim Race-Off in Manchester verletzt war und von Chris Holder ersetzt wurde. Verletzungsbedingt passen muss Weltmeister Tai Woffinden, für den die Briten Chris Harris nominierten.

Im deutschen Team, dass sich mit Rang 3 im Race-Off in Landshut qualifizierte, kommt es sogar zu zwei Änderungen. Michael Härtel stürzte beim U21-Team-WM-Halbfinale in Daugavpils und zog sich eine Fußverletzung zu. Der Dingolfinger wird auf der U21-Position von Lukas Fienhage ersetzt. Martin Smolinski startet nach Auskunft der deutschen Speedway-Nationalmannschaft aus privaten Gründen nicht in Togliatti. Der Deutsche Meister wird durch Erik Riss ersetzt. Das Trio Huckenbeck, Riss und Fienhage vertrat die deutschen Farben bereits 2017 bei den Speedway World Games in Breslau und belegte dort einen starken vierten Rang.

Die Teams für das Finale des Speedway der Nationen:

Russland: Emil Sayfutdinov (C), Artem Laguta, Gleb Chugunov (U21).
Erweiterter Kader: Grigory Laguta, Roman Lakhbaum (U21).
Teammanager: Igor Dmitriev.

Schweden: Fredrik Lindgren (C), Peter Ljung, Filip Hjelmland (U21).
Erweiterter Kader: Antonio Lindbäck, Alexander Woentin (U21).
Teammanager: Morgan Andersson.

Polen: Maciej Janowski (C), Bartosz Zmarzlik, Maksym Drabik (U21).
Erweiterter Kader: Patryk Dudek, Bartosz Smektala (U21).
Teammanager: Marek Cieslak.

Deutschland: Erik Riss, Kai Huckenbeck (C), Lukas Fienhage (U21).
Erweiterter Kader: Martin Smolinski, Michael Härtel (U21).
Teammanager: Herbert Rudolph.

Großbritannien: Craig Cook (C), Chris Harris, Robert Lambert (U21).
Erweiterter Kader: Tai Woffinden, Dan Bewley (U21).
Teammanager: Alun Rossiter.

Australien: Jason Doyle (C), Max Fricke, Jaimon Lidsey (U21).
Erweiterter Kader: Chris Holder, Jordan Stewart (U21).
Teammanager: Mark Lemon.

Dänemark: Leon Madsen, Niels-Kristian Iversen (C), Frederik Jakobsen (U21).
Erweiterter Kader: Michael Jepsen Jensen, Patrick Hansen.
Teammanager: Hans Nielsen.

Adresse dieses Artikels:

© SPEEDWEEK.COM
SPEEDWEEK auf Google+
Druckansicht
Bitte melden Sie sich an, um einen Kommentar zu schreiben.

video

Speedway-EM

Speedway-EM 2019 Güstrow - Highlights

Speedweek auf Twitter Speedweek auf Facebook Der Speedweek RSS Feed

Thema der Woche

Von Mathias Brunner

GP-Show Red Bull Ring und Silverstone: Die Gründe

​Nach dem Frankreich-GP brach das grosse Wehklagen aus: Gegen diese Formel Gähn müsse dringend etwas übernommen werden. Aber die Rennen in Österreich und England waren Kracher. Wir sagen wieso.

» weiterlesen

 

tv programm

car port

So. 21.07., 05:15, Hamburg 1


Magazin

So. 21.07., 06:10, Motorvision TV


24h Series - 12 Stunden von Imola, Italien

So. 21.07., 07:25, Motorvision TV


Mega-Fabriken

So. 21.07., 08:25, National Geographic


Rallye

So. 21.07., 09:30, Eurosport


Das ist mein Bahrain - mit Eva Habermann

So. 21.07., 10:30, N-TV


ADAC MX Masters - Mölln, Deutschland

So. 21.07., 12:05, Motorvision TV


Anixe Motor-Magazin

So. 21.07., 12:15, Anixe HD


Formel E 2018/2019

So. 21.07., 12:45, ORF 1


Rallye: FIA-Europameisterschaft

So. 21.07., 13:30, Eurosport 2


Zum TV Programm
38