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Nico Rosberg: «Das war ein Level über den anderen»

Von - 17.10.2017 12:30

Teambesitzer Keke Rosberg und sein Sohn Nico feierten am Sonntag die beiden DTM-Titel seiner Mannschaft. Für Nico war die Party auch eine kleine Zeitreise.

Es war René Rasts Abend: Gleich zwei Formel-1-Weltmeister erwiesen dem neuen DTM-Champion die Ehre. Teambesitzer Keke und sein Sohn Nico Rosberg machten sich nach der Zieldurchfahrt auf den Weg nach Hockenheim.

Rast war begeistert. «Wir kannten uns bislang nur flüchtig. So hatten wir endlich mal die Gelegenheit, ausführlich zu plaudern und uns auszutauschen. René hat eine grandiose Saison hinter sich, in der er gezeigt hat, dass er zu den ganz großen Fahrern zählt. Ich habe ihm gerne gratuliert», sagte Nico Rosberg dtm.com.

Rosberg weiß, wie es sich anfühlt, wenn man jahrelang alles investiert, oft scheitert, mal unglücklich, mal deutlich. Wenn man alles versucht, bis an die Grenze und darüber hinaus geht und am Ende tatsächlich der erste Titel steht. Für das Team Rosberg um Teamchef Arno Zensen war es der erste Fahrertitel, die Mannschaft aus Neustadt an der Weinstraße sicherte sich zugleich aber auch den Teamtitel.

«Das ist der Lohn für sehr harte Arbeit. Wie schon gesagt, sind viele von den Jungs schon sehr lange dabei. Allen voran Arno Zensen. Er hat so oft auch schon knapp Meisterschaften verpasst. Und dann in diesem Herzschlagfinale den Titel zu holen – das ist die Krönung», sagte Rosberg.

Aber zum Team gehören bekanntlich nicht nur Teamchef und Fahrer. «Vom Truckie über Mechaniker – es ist schön, wie viele dem Team treu geblieben sind. Mein ehemaliger Fahrzeugingenieur aus der Formel-3-Zeit war beispielsweise jetzt für Jamie zuständig. Die haben in diesem Jahr alles gegeben und die Meisterschaft dominiert», so Rosberg. Green schrammte übrigens knapp am Titel vorbei, er wurde am Ende Gesamtdritter, sechs Punkte hinter Rast. Der Teamtitel war eine sehr deutliche Angelegenheit, Rosberg hatte am Ende 352 Punkte, Abt auf Rang zwei 257.

«Für das Team Rosberg ist der Teamtitel natürlich von großer Bedeutung. Aber nicht, weil sie nur einen Titel geholt haben, sondern vor allem, wie. Das ist eine Wahnsinnsleistung. Das Team hat mit fast 100 Punkten Vorsprung die Meisterschaft gewonnen. Das war echt ein Level über allen anderen. Mehr geht einfach nicht. Das finde ich sehr beeindruckend», so Rosberg.

Natürlich hat der Formel-1-Weltmeister seine eigene Zeit bei Rosberg nicht vergessen. Er war 2002 in der Formel BMW der erste Champion des Teams. «Das sind besondere Momente, die man nie vergisst. Wir hatten eine Wahnsinns-Saison und am Ende war ich Meister», sagte er.

Aber: «Viel wichtiger war für mich damals aber die Tatsache, dass ich als Belohnung für den Titel einen Test im Formel-1-BMW bekam. Das war vielleicht der Moment, wo es bei mir endgültig Klick gemacht hat und ich unbedingt in die Formel 1 wollte. Das war so verrückt und so schnell. Ich kam von 140 PS im Formel BMW auf einmal auf 900 PS. Die Beschleunigung war eines der verrücktesten Erlebnisse, die ich jemals hatte.»


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