Eisspeedway-GP

Almaty-GP: Gefühlt 30 Prozent weniger Motorleistung

Von - 19.02.2016 12:41

Beim Training zum Kasachstan-GP in Almaty wurde deutlich, dass sich die Eisverhältnisse um ein Deutliches verbessert haben. Am Samstagabend steigt die zweite Runde der Eisspeedway-WM.

Bei strahlendem Sonnenschein wurde das Training im herrlich gelegenen, altehrwürdigen Medeo-Stadion ohne besondere Vorkommnisse durchgezogen.

«Mir taugt die Bahn und das Stadion ist Klasse», sagte Manfred Seifter zu SPEEDWEEK.com. «Ich bin zum ersten Mal hier und war schon erstaunt, wie viel Leistung die Motoren in der Höhe weniger haben, aber das ist für alle gleich. Mit dem Training bin ich zufrieden.»

Die Eisbahn vor den Toren Almatys liegt auf knapp 1700 Meter Höhe, wodurch der Luftdruck im Vergleich zu den sonstigen Rennbahnen deutlich niedriger ist. Mit niedrigerem Luftdruck ist für den Motor weniger Sauerstoff zum Verbrennen des Methanols vorhanden, wodurch das Antriebsaggregat schlapper ist. Die richtige Einstellung der Maschine ist die Kunst.

«Gefühlt hat mein Motor 30 Prozent weniger Leistung als bei sonstigen Rennen», verriet Günther Bauer. «Aber zum Glück geht es nicht nur mir so, sondern den anderen auch.»

Im Vergleich zum Vorjahr, als das Eis wesentlich härter war, war der Eisabrieb nach dem Training deutlich weniger und die Eisbahn danach in wesentlich besserem Zustand. Die Rennstrecke an den Hängen des Tian-Shan ist bestens für spannende Rennen am Samstag und Sonntag gerüstet.

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Am Start schiebt es auch mit weniger Power ordentlich an © Reygondeau/GoodShoot Am Start schiebt es auch mit weniger Power ordentlich an SPEEDWEEK-Reporter Jan Sievers (re.) mit Günther Bauer und Tuner Steffen Höppner © Reygondeau/GoodShoot SPEEDWEEK-Reporter Jan Sievers (re.) mit Günther Bauer und Tuner Steffen Höppner
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