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2018: Absurde Strafen vereinfacht, WM-Programm neu

Von - 07.12.2017 07:50

​Der Weltrat des Automobil-Weltverbands FIA hat das das Programm für die Formel-1-WM geändert. Die absurden Strafen für den Einbau zusätzlicher Motorteile werden heruntergeschraubt.

Der Weltrat des Automobil-Weltverbands FIA hat getagt. Dabei ist der im vergangenen Juni veröffentlichte WM-Kalender 2018 bis auf eine Ausnahme gleichgeblieben: Die Rennen von China und Bahrain werden aus logistischen Gründen gewechselt – will heissen, Bahrain findet am 8. April eine Woche vor China statt statt umgekehrt.

Formel-1-WM 2018
25. März: Australien (Melbourne)
8. April: Bahrain (Sakhir)
15. April: China (Shanghai)
29. April: Aserbaidschan (Baku)
13. Mai: Spanien (Barcelona)
27. Mai: Monaco (Monte Carlo)
10. Juni: Kanada (Montreal)
24. Juni: Frankreich (Le Castellet)
1. Juli: Österreich (Spielberg)
8. Juli: Grossbritannien (Silverstone)
22. Juli: Deutschland (Hockenheim)
29. Juli: Ungarn (Budapest)
26. August: Belgien (Spa-Francorchamps)
2. September: Italien (Monza)
16. September: Singapur
30. September: Russland (Sotschi)
7. Oktober: Japan (Suzuka)
21. Oktober: USA (Austin)
28. Oktober: Mexiko (Mexiko-Stadt)
11. November: Brasilien (São Paulo)
25. November: Abu Dhabi (Insel Yas)

Die FIA hat ferner auf die anhaltende Kritik der Fans reagiert, was die komplizierten Strafen für den Einbau zusätzlicher Motorteile angeht.

Generell waren bisher pro Fahrer und Saison vier Antriebseinheiten erlaubt. Sollte im Laufe des Jahres ein fünftes Element gebraucht werden, so musste der betroffene Fahrer in der Startaufstellung um zehn Ränge zurück. Für jedes weitere fünfte Element der verschiedenen Motorteile gab es eine Fünf-Ränge-zurück-Strafe. Das hat dazu geführt, dass am Schluss der Saison die Hälfte des Feldes mit Strafen belegt war. Der Engländer Ross Brawn, für «Formula One Management» für die Entwicklung von Technik und Sport zuständig, nannte das eine Farce.

Für 2018 wird eingeführt: Es gibt pro Pilot und WM-Saison nur noch drei Motoren. Um die Strafen nicht noch unübersichtlicher zu machen, führt die FIA ein: Wer zwei oder mehr neue Motor-Elemente einbauen lassen muss (was bislang 15 Strafrängen entsprach), der startet automatisch von hinten, in der Reihenfolge, wie diese Strafen ausgesprochen worden sind.

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