Formel 1

Mercedes-Talent George Russell: 2019 bei Williams?

Von - 16.09.2018 13:50

Formel-2-Leader und Mercedes-Junior George Russell ist wie Esteban Ocon auch auf Cockpit-Suche für die Formel-1-Saison 2019. Der Brite hat beste Aussichten auf einen Platz beim Williams-Team.

Glaubt man den brasilianischen Kollegen von «Globo», dann fehlt nur noch die Unterschrift unter jenem Vertrag, der George Russell ein Williams-Cockpit für die Formel-1-Saison 2019 sichert. Der aktuelle Tabellenleader der Formel-2-Meisterschaft gehört wie Force India-Abschiedskandidat zur Nachwuchstruppe der Silberpfeile. Und wie der Franzose ist auch der junge Brite auf der Suche nach einem Platz in der Königsklasse.

Vier Meisterschaftsläufe vor dem Saisonende führt der 20-Jährige die Gesamtwertung des vielgerühmten Vorzimmers der Formel 1 mit 2019 Punkten an. Sein erster Verfolger, McLaren-Junior Lando Norris, liegt 22 Punkte hinter ihm. Russells Landsmann hat seinen Formel-1-Vertrag bereits in der Tasche. Der schnelle Teenager wird im nächsten Jahr für McLaren an der Seite von Carlos Sainz Gas geben.

Bei Toro Rosso soll hingegen ein altbekanntes Gesicht die Lücke füllen, die Red Bull Racing-Aufsteiger Pierre Gasly hinterlässt. Der frühere Red Bull-Pilot Daniil Kvyat, der bereits 2014 sowie 2016 und 2017 für die Red Bull-Nachwuchsschmiede unterwegs gewesen war, soll zur Faenza-Mannschaft zurückkehren.

Der Russe ist aktuell als Ferrari-Testfahrer unterwegs und gehört zu den Toro Rosso-Kandidaten, wie Red Bull Racing-Teamchef Christian Horner bereits in Monza bestätigt hat. Auf die Frage der Kollegen von Sky Italia, ob Kvyat, Williams-Edelreservist Robert Kubica oder gar Ferrari-Junior Antonio Giovinazzi beim Junior-Team der Österreicher zum Zug kommen werden, verriet Red Bull-Berater Helmut Marko derweil: «Einer von denen wird es. Welcher das ist, verrate ich euch in Sotschi.»

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George Russell auf Pole für Williams-Cockpit  © LAT George Russell auf Pole für Williams-Cockpit Daniil Kvyat: Beste Chancen auf ein F1-Comeback © LAT Daniil Kvyat: Beste Chancen auf ein F1-Comeback
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