Formel 1

Binotto als neuer Ferrari-Teamchef: Öfter zum Friseur

Von - 09.09.2019 19:10

Mattia Binotto ist seit dieser Saison Teamchef bei Ferrari. Durch die Beförderung haben sich für den 49-Jährigen einige Dinge geändert, auch äußerlich.

Von Sebastian Vettel gab es zuletzt ein Lob. Denn Mattia Binotto kennt zwar Ferrari in- und auswendig. Seit der Saison 2019 ist der 49-Jährige aber Teamchef. Kein einfacher Job, wenn man bedenkt, wie enttäuschend die Saison bislang gelaufen ist.

«Seine Rolle ist eine andere. Aber das Team ist dem von vor zwölf Monaten ganz ähnlich. Es hat sich nicht so viel geändert. Aber das finde ich positiv. Mattia schlägt sich sehr gut und hält alle zusammen. Gleichzeitig erinnert er uns, wo wir hin wollen», sagte Vettel.

Wie hat sich Binottos Leben verändert? «Ich verbringe ähnlich viel Zeit in der Fabrik wie vorher. Ich kann die vorhandene Zeit ja nicht einfach multiplizieren. Aber ich stehe jetzt mehr in der Öffentlichkeit als früher. Wenn ich mit der Familie essen gehe oder in den Ferien bin, werde ich öfter erkannt», sagte er der Bild am Sonntag.

Eine solche Aufmerksamkeit, gerade bei einer Marke wie Ferrari und in einem Land wie Italien ist nicht für jeden etwas. Doch die neue Aufmerksamkeit sei kein Problem, «es ist die Anerkennung für das, was ich repräsentiere: Ferrari. Darauf bin ich stolz. Die Menschen, die mich erkennen, sind Ferrari-Fans, und die sind uns sehr wichtig. Ich freue mich darüber, weil ich diese Menschen glücklich machen kann».

Wenn es sein muss, auch mit Selfies. «Das ist übrigens wirklich etwas, was sich verändert hat. Seit ich Teamchef bin, gehe ich öfter zum Frisör»

Dass er wegen seiner Frisur und der Brille oft mit Harry Potter verglichen wird, gefällt ihm «eigentlich nicht». Vergleiche mit Zauberer-Fähigkeiten und der momentanen Situation bei Ferrari übrigens auch nicht.

«Wir arbeiten auch so daran, dass wir bei Ferrari wieder magische Zeiten bekommen werden. Was wir brauchen, ist harte Arbeit, Stabilität und die Bereitschaft, uns stetig zu verbessern. Das hat nichts mit Magie zu tun.»


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