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Felipe Massa: «Sebastian Vettel lenkte nicht ein!»

Von Vanessa Georgoulas
Felipe Massa: «Sebastian Vettel war nicht mein grösstes Problem»

Felipe Massa: «Sebastian Vettel war nicht mein grösstes Problem»

Williams-Pilot Felipe Massa ist überzeugt, dass er im Grossbritannien-GP von Sebastian Vettel von der Piste gedrückt wurde. Der Brasilianer schimpfte: «Er machte mit mir dasselbe wie Rosberg im letzten GP mit Hamilton.»

Verärgert waren nach dem Grossbritannien-GP beide beteiligten Formel-1-Fahrer: Ferrari-Star Sebastian Vettel wegen der 5-Sekunden-Zeitstrafe, die ihm die Regelhüter aufgedrückt hatten, weil er ihrer Meinung nach Williams-Pilot Felipe Massa von der Strecke gedrückt hatte. Und auch Massa, der sich lautstark über das brüske Verteidigungsmanöver des Deutschen beklagte.

Während Vettel beteuerte, dass keine Absicht hinter seiner Fahrweise steckte und er schlicht zu wenig Grip hatte, um die Bahn zu halten, schimpfte Massa: «Er machte mit mir dasselbe wie Nico Rosberg im letzten GP mit Lewis Hamilton. Er lenkte einfach nicht ein! Natürlich gibt das dann auch eine Strafe.»

Der kleine Rennfahrer aus Sao Paulo, der sich letztlich mit dem elften Rang begnügen musste, betonte aber auch: «Das war bei Weitem nicht mein grösstes Problem im Rennen, denn die Reifen bereiteten uns sehr viel grössere Sorgen. Der Abbau war im Vergleich zu den anderen Teams sehr stark und deshalb fiel ich aus den Punkterängen. Solange die Reifen im richtigen Arbeitsfenster waren, stimmte unser Tempo – selbst auf den mittelharten Reifen. Doch sobald sie abbauten, wurde es sehr knifflig.»

Auch Massas Teamkollege Valtteri Bottas erlebte kein positives Rennen. Nachdem er die Ziellinie als Vierzehnter gekreuzt hatte, berichtete der Finne mit versteinerter Miene: «Heute war ein enttäuschender Tag. Ich legte im Nassen einen Dreher hin und verlor einige Positionen. Das Hauptproblem war beim Wechsel von den Regen- auf die Trockenreifen, dass man Letztere nicht auf Betriebstemperatur bringen konnte.»

Der schnelle Williams-Hoffnungsträger fügte trocken an: «Unser Tempo auf den Slick-Mischungen war richtig schwach. Wir müssen das als Team anschauen und auch ich muss aus meinen eigenen Fehlern lernen. Morgen werde ich einen Tag im Simulator sitzen, um das Testprogramm für diese Woche festzulegen.»

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