IDM Supersport 600

Stefan Ströhlein: IDM-STK-Vize greift nach dem Titel

Von - 16.05.2019 11:02

Reichlich Testkilometer, einem ordentlichen Fitness-Level und weniger Defizite bei der Rennroutine als im Vorjahr. Der Yamaha-Pilot ist für den Saisonauftakt auf dem Lausitzring bestens gerüstet.

Es ist „Raceweek“ und somit heißt es auch für Stefan Ströhlein, den Puls hochzufahren und loszulegen. Allerdings muss der Yamaha-Pilot den Puls nicht extra hochfahren, zumindest nicht auf der Rennstrecke. Denn dort hat sich der Vize-Meister der IDM-Superstock600 Klasse seit November nahezu alle vier Wochen einmal aufgehalten.

Gleich nach dem IDM Finale in Hockenheim ging es los. Das Motorrad wie immer in Eigenregie revidiert, ging es nach Misano. Von November bis Februar stand das Material von Stefan „irgendwo“ gut behütet in Spanien, sodass er sich nur noch alle vier Wochen in den Flieger setzen musste und auch im Winter mal kurz über das Wochenende auf die Rennstrecke kam. Das müsste als Vorbereitung genügen, denkt der Rothenburger.

«Nach dem Finale und meinem Vize-Titel wechselte der Alltag gleich wieder zum normalen Ablauf», erzählt er. «Schließlich musste ich für meine Kunden auch wieder da sein. Aber trotzdem habe ich über den Winter Zeit gefunden, um für die neue Saison bestens vorbereitet zu sein. Da ich meinen Transporter inklusive Material in Spanien gut und sicher abstellen kann, habe ich von dort aus die Möglichkeit, im Winter kostengünstig auf verschiedenen Rennstrecken zu testen. Was ich auch ausgiebig genutzt habe. So war ich mindestens alle vier Wochen auf der Rennstrecke, das hält das System sauber am Laufen und ich kann gut vorbereitet in die neue Saison starten.»

Aber auch auf der organisatorischen Seite hat sich beim IDM-Piloten etwas getan. Die guten Leistungen aus dem letzten Jahr blieben nicht unbeachtet und so ergab sich der eine oder andere zusätzliche Unterstützer. Dies macht es dann auch etwas leichter. Das Saisonziel ist klar gesetzt: Verletzungsfrei bleiben, Podiumsplatzierungen einfahren und ob es dann am Ende für den Titel reicht, wird sich herausstellen.

«Ich kann es kaum erwarten, dieses Wochenende in die Saison zu starten», versichert er. «Die Werkstatt platzt zwar aus allen Nähten, denn das Ersatzmotorrad musste noch aufgebaut werden und es war dadurch in den letzten Wochen einiges an Arbeit zu erledigen. Mein Fitnesslevel ist gut, wobei es da natürlich immer Luft nach oben gibt, denn die nächsten Monate werden sicher wieder an meinem Körper zehren. Der Lausitzring als Saisonauftakt ist im letzten Jahr nicht ganz so verlaufen, wie ich es mir gewünscht hatte, das möchte ich am Wochenende besser machen. Allerdings hatte sich im letzten Jahr auch die abhanden gekommene Rennroutine bemerkbar gemacht. Die habe ich nach dem erfolgreichen Jahr 2018 aber definitiv wieder drin.»

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