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Domi Aegerter: Reifen machen MotoGP-Test zur Farce

Von - 26.01.2015 16:44

Die französische Tuningfirma Akira Technology arbeitet in Jerez an der Entwicklung ihres MotoGP-Bikes mit Kawasaki-Motor. SPEEDWEEK.com sprach mit Testpilot Dominique Aegerter.

Der Moto2-WM-Fünfte Dominique Aegerter (24) wurde von Akira verpflichtet, um in Jerez zwei Tage lang für Akira das neue MotoGP-Bike zu testen. Akira hat letztes Jahr dem Avintia-Team Bikes geliefert, Teambesitzer Raul Romero war von den unzuverlässigen und schwachbrüstigen Kawa-Motoren so enttäuscht, dass er Héctor Barberá letztes Jahr bereits beim Aragón-GP auf eine Ducati GP14 umsteigen ließ, um die Sponsoren bei Laune zu halten.

Im zweiten Rennen in Australien brauste Barberá damit auf Platz 5. Mit der Kawasaki hatte er bis dahin nur zwei Punkte eingesammelt.

2015 rücken die beiden Avintia-Fahrer Barberá und Mike di Meglio mit Ducati-Open-Bikes aus.

Wie sich im Vorfeld herausstellte, hat der Akira-Test mit einem Werksengagement von Kawasaki nichts zu tun. Auch kommen keine aktuellen MotoGP-Reifen zum Einsatz. Die Verwendung von Moto2-Reifen aus der Spanischen Meisterschaft stellt den Sinn des ganzen Tests in Frage.

SPEEDWEEK.com sprach mit Dominique Aegerter.

Mit was für Reifen fährst du jetzt wirklich?

Mit Michelin aus der Spanischen Meisterschaft.

Wie ist deren Performance?

Schlecht, ganz schlecht.

Bringt der Test dann überhaupt etwas?

Für mich ist es okay, weil ich wieder auf dem Motorrad sitze und ein Gefühl bekomme. Ich bin fast drei Monate nicht mehr gefahren.

Hat dir Akira erzählt, was an dem Motorrad neu ist verglichen mit dem letztjährigen Modell?

So ziemlich alles: Chassis, Verkleidung, Motor.

Will Akira zurückkehren in MotoGP?

Keine Ahnung, was sie auf dem Plan haben. Mit zwei von ihnen habe ich schon beim Barcelona-Test gearbeitet, die anderen Leute kenne ich nicht.

Weißt du, auf welchem Level der Kawasaki-Motor ist? Bislang waren das ja kastrierte Superbike-Motoren, um die für MotoGP notwendige Laufzeit zu erhalten.

Der Motor hat Power ohne Ende. Wir haben die Elektronik ganz ausgeschaltet, ich fahre ohne Traktionskontrolle, ohne Anti-Wheelie. Nach dem Winter auf diesem Motorrad und ohne Mithilfen, ist das ziemlich heftig.

Du bist ja auch das schwächere Moto2-Bike gewöhnt. Ich weiß nicht, ob Superbike-Werksfahrer Tom Sykes den Kawasaki-Motor gleich beurteilen würde?

Gegen die Superbikes von Honda und Ducati sehe ich nicht so schlecht aus, Aprilia ist gut unterwegs.

Ist es enttäuschend für dich, dass das kein Kawasaki-Projekt ist? Oder bist du froh, dass du mal wieder ein MotoGP-Bike fahren darfst?

Ich bin froh, dass ich schon im Januar fahren kann, das ist sicher gut. Egal, was es für ein Motorrad ist.

Hat dich das mediale Echo überrascht, als herauskam, dass du ein MotoGP-Bike testest?

Es war ja eigentlich schon seit Dezember klar, dass ich das machen werde. Aber erst im Januar haben alle innerhalb einer Woche Gas gegeben. Das ist sicher gut, im Dezember und Januar lief bei mir nicht viel, jetzt haben sie wieder mal über mich gesprochen.

Hast du nicht auch das Gefühl, dass deine Fans langsam heiß darauf sind, dich auf einem MotoGP-Motorrad zu sehen?

Ich hoffe es. Aber es ist besser wenn ich in Moto2 um den Sieg kämpfen kann, als in MotoGP um Platz 20 fahren.

Wie sind deine Rundenzeiten?

Das darf ich nicht sagen.

Sind sie okay?

Nein, viel zu langsam. Langsamer als Moto2.

Wie viel davon geht auf die Kappe der Reifen?

Kenny Noyes probiert auch diese Reifen und fährt etwa gleich schnell wie ich. Er hat mir gesagt, dass wenn er von Michelin spezielle Reifen hat, dann fährt er 4 sec schneller.

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Dominique Aegerter beim MotoGP-Test in Jerez © Gold & Goose Dominique Aegerter beim MotoGP-Test in Jerez Dominique Aegerter: «Viel zu langsam» © Gold & Goose Dominique Aegerter: «Viel zu langsam» Dominique Aegerter: «Ich darf mneine Zeiten nicht sagen» © Gold & Goose Dominique Aegerter: «Ich darf mneine Zeiten nicht sagen»

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