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Superbike-WM

Beschlossen: Ab 2015 nur noch Evo-Bikes!

Von - 04.10.2013 21:09

Dieses Wochenende werden die Evo-Regeln für 2015 veröffentlicht. SPEEDWEEK.com sprach vorab mit Dorna-Manager Javier Alonso und erklärt die Philosophie dahinter.

Wenn 2014 erstmals Evo-Bikes in der Superbike-WM antreten, werden nur BMW, Ducati und Kawasaki konkurrenzfähig sein. Wie heute im Superstock-1000-Cup. Für 2015 soll sich das ändern. Das technische Reglement soll dann nicht mehr ganz so streng sein wie in der Superstock-Klasse, sondern kleine technische Freiheiten wie eine andere Nockenwelle oder die Bearbeitung des Zylinderkopfs erlauben. So, wie es schon heute in der Supersport-WM möglich ist.

«Um gute Rennen zu haben, braucht es vernünftige technische Regeln», weiß Dorna-Manager Javier Alonso. «Ich vergleiche Superbike heute gerne mit der 250er-Klasse früher. Die Rennen waren sehr spannend, es gab ausgefeilte Prototypen. Aber die Klasse war nicht erfolgreich, weil nur drei oder vier Leute es an die Spitze schafften. Das ist das, was heute bei den Superbikes geschieht. Nur einige wenige Motorräder erreichen den Level, um wirklich konkurrenzfähig zu sein, um zu gewinnen, vorne zu fahren. Uns schwebt aber etwas wie Moto2 vor: Wo an einem Tag ein Fahrer aus einem kleinen Team vorne fahren kann, wenn auch nur mal im Training. Oder auch in einem Rennen. Wo er vorne fahren und seine Sponsoren zeigen kann. Dann engagieren sich diese Sponsoren auch weiter. Das fehlt heute bei den Superbikes, das wollen wir ändern.»

«2015 werden alle nach Evo-Regeln fahren, das ist beschlossen. Wir diskutieren nun mit den Herstellern verschiedene Dinge. Erstens möchte ich die technischen Regeln für mindestens drei, idealerweise fünf Jahre festschreiben. Sollten Änderungen nötig werden, müssen alle Parteien zustimmen. Wir wollen Regeln für viele Jahre, die es den Herstellern und Teams erlauben, sich der Meisterschaft zu verpflichten. Zweitens müssen wir eine Balance finden, die es auch Herstellern mit einem älteren Motorrad erlaubt, konkurrenzfähig zu sein. Es kann passieren, dass ein Motorrad nach drei Jahren im Markt nicht mehr gut genug ist, um um den Titel zu kämpfen. Wir wollen aber keine Hersteller verlieren. Wir wollen die Möglichkeit haben, alle Hersteller zu haben. Wir müssen jedem Hersteller die Möglichkeit geben, auch ein älteres Bike konkurrenzfähig zu machen.»

Elektronik soll eingebremst werden

«Um die Motoren mache ich mir keine Sorgen, mich sorgt die Elektronik», unterstreicht Alonso. «Für sie kann man unendlich viel Geld ausgeben, um sich winzige Vorteile zu erarbeiten. Das wollen wir unterbinden. Wir reden auch darüber, dass es erlaubt wird zum Beispiel andere Nockenwellen zu verbauen. Das ist nicht teuer – und bringt auch keine riesigen Vorteile. Wir überlegen nun, was jeder Hersteller braucht, um immer konkurrenzfähig zu sein. Um sich besser entwickeln zu können, als dies unter Superstock-Reglement möglich ist. Im Superstock-1000-Cup sehen wir, dass zum Beispiel kaum Honda mitfahren. Deshalb wechseln die Teams jedes Jahr den Hersteller. Baut Yamaha das beste Bike, fahren sie Yamaha. Im nächsten Jahr wechseln sie zu BMW. Wir wollen dafür sorgen, dass jeder konkurrenzfähig sein kann.»

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