Im MotoGP-Sprint in Jerez krachte es ständig

Eugene Laverty (Aprilia): Jetzt ist alles vorbei!

Von Ivo Schützbach
Realistisch gesehen ist der WM-Zug für Eugene Laverty abgefahren. Dem WM-Zweiten fehlen zwei Rennen vor Schluss bereits 37 Punkte auf WM-Leader Tom Sykes.

Nach zwei Podestplätzen, einem dritten und einem zweiten Rang, lachen Fahrer für gewöhnlich. Nicht so bei der Superbike-WM in Magny-Cours. Nach dem Doppelsieg von Kawasaki-Star Tom Sykes war Eugene Laverty klar, dass die letzte Schlacht um die WM-Krone so gut wie geschlagen ist. Der Nordire hat weitere neun Punkte auf den Engländer eingebüßt, liegt nun 37 hinter ihm. Bei nur noch 50 offenen Punkten ein beklagenswerter Rückstand.

«Die Kawasaki beschleunigt auf den kurzen Geraden hier unglaublich gut», meinte Laverty anerkennend im Gespräch mit SPEEDWEEK.com. «Wir haben alles versucht. Wenn auf der Strecke wenig Griff ist, sind auch wir in diesen Punkten stark. Aber heute hatten wir keine Chance, um mit Tom zu kämpfen.»

Laverty hätte das Material und den Speed, um in diesem Jahr Weltmeister zu werden. «Ich habe zu oft null Punkte gesammelt», ist er sich bewusst. «Ein paar wegen Stürzen, die Elektronik spielte da mit rein. Ein paar Mal hatte ich Pech mit der Technik.» Lässt sich sagen, wo du die WM verloren hast? «Das kann ich nicht auf ein Rennen reduzieren. Aber der Sturz auf dem Nürburgring war der schwerwiegendste Fehler.»

«Alles, was ich jetzt tun kann, ist in Jerez zu gewinnen», weiß der Aprilia-Werksfahrer. «Tom braucht nur noch einen vierten Platz. Ich will meine Saison mit Stil beenden, Siege wären nett. Platz 2 in der WM geht zwischen Sylvain und mir aus.»

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