Speedway

Cloppenburg: Timo Lahti gewinnt McDonald’s Super Cup

Von - 02.09.2018 01:47

Der Finne Timo Lahti war der überragende Fahrer bei der «Night of the Fights» in Cloppenburg. Der gleichfalls starke Martin Smolinski wurde Zweiter.

Der MSC Cloppenburg hatte für sein Flutlichtrennen im Motodrom an der Boschstraße im Stadtteil Emstekerfeld wieder ein sehr starkes Fahrerfeld aufgeboten. Allerdings konnte Clubfahrer Robert Lambert nicht starten. Der Brite hatte nach einem Rennen in Lettland mit seinem Flieger Pech und schaffte es nicht zeitgerecht nach Südoldenburg zu kommen.

Die Rennen vor zirka 4000 Zuschauern im urigen Motodrom waren durchweg spannend. Gleich zu Beginn setzte sich Lokalmatador René Deddens vor seinem Heimpublikum mit einem Laufsieg in Szene. Im weiteren Verlauf schaffte es der Cloppenburger bis ins Semifinale, kam hier aber nur auf Platz 3 und verpasste so das Finale.

«Der Startplatz weiß war schlecht», klagte Deddens später, «mein Start war zwar ganz gut, aber ich konnte den Vorteil in der ersten Kurve nicht nutzen. Schade, ich war hier heute Abend so schnell wie nie zuvor.»

Martin Smolinski wurde im Finale Zweiter hinter dem überragenden Finnen Timo Lahti, der damit den «McDonald´s Super Cup» mit in den hohen Norden nehmen konnte. Gleich nach dem Start fand sich «Smoli» in Kurve 1 auf dem letzten Platz wieder und pflügte sich anschließend bis auf Platz 2 vor. Der Olchinger lobte die Veranstaltung und den Veranstalter in den höchsten Tönen. «Was der Club hier wieder auf die Beine gestellt hat, ist schon sensationell.»

Max Dilger kam mit der glatten Bahn ebenfalls sehr gut zurecht. Der Lahrer ärgerte sich aber über den Ablauf des Semifinales. «Ich hatte einen guten Start, wurde aber vom Lebedev in der ersten Kurve angerempelt, dadurch hat es mich rausgeschoben und die anderen konnten durchfahren.» Am Ende wurde er Siebter.

Kai Huckenbeck, der in der Nacht zuvor von einer langen Tour aus Polen zurückgekommen war, konnte sich nicht für die Semifinals qualifizieren und wurde Zehnter. Tobias Busch rückte für Lambert ins Feld und belegte am Ende Platz 12. Gleich in seinem ersten Heat wurde der Stralsunder vom Schweden Tomas Jonasson abgeräumt und landete unter der Airfence.

Ergebnisse «Night of the Fights» Cloppenburg (D):

1. Timo Lahti (FIN), 19 Punkte. 2. Martin Smolinski (D), 14. 3. Niels K. Iversen (DK), 14. 4. Andzejs Lebedev (LT), 13. 5. René Deddens (D), 11. 6. Peter Kildemand (DK), 8. 7. Max Dilger (D), 10. 8. Steve Worrall (GB), 8. 9. Mikkel Bech (DK), 7. 10. Kai Huckenbeck (D), 7. 11. Rafal Okoniewski (PL), 7. 12. Tobias Busch (D), 6. 13. Luke Becker (USA), 5. 14. Kacper Gomolski (PL), 4. 15. Tomas H. Jonasson (S), 3. 16. Matej Kus (CZ), 2.
Semifinale 1: 1. Lahti. 2. Smolinski. 3. Deddens. 4. Worrall.
Semifinale 2: 1. Iversen. 2. Lebedev. 3. Kildemand. 4. Dilger.
Finale: 1. Lahti. 2. Smolinski. 3. Iversen. 4. Lebedev.

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