Steckbrief

Brendon Hartley

Rennfahrer

Vorname: Brendon
Nachname: Hartley
Spitzname: k.A.
Webseite: www.brendonhartley.co.nz
Twitter: BrendonHartley
Nationalität: Neuseeland
Geburtsdatum: 10.11.1989 in Palmerston North, Neuseeland (29 Jahre, 7 Monate und 5 Tage)
Familienstand: Ledig
Wohnort: Palmerston North
Größe: 184 cm
Gewicht: 65 kg
Hobbys: Gitarre spielen, Filme, Musik
Lieblingssportart(en): Tennis, Squash, Rad- und Kartfahren
Lieblingsstrecke: Macau
Lieblingsspeise(n): Hühnchen
Lieblingsmusik: Tool, Coldplay, Soundgarden

Was lange währt, wird endlich gut: In Texas 2017 gab der Neuseeländer Brendon Hartley sein Formel-1-Debüt, als erster Vertreter seines Landes in der Formel 1 seit Mike Thackwell 1984!
 
Der zu diesem Zeitpunkt immerhin schon 27 Jahre alte Hartley hatte seit sechs Jahren keinen Renneinsitzer mehr gefahren, damals in der Formel Renault 3.5. Letztmals in einem Red-Bull-Rennwagen sass Hartley neun Jahre früher.

Da Red-Bull-Nachwuchsfahrer Pierre Gasly in Japan in der japanischen Superformula antreten sollte, um seine Chancen auf den Titel zu wahren, brauchte Toro Rosso einen Ersatzmann – und Red-Bull-Rennchef Dr. Helmut Marko erinnerte sich an den früheren Red-Bull-Nachwuchsfahrer Brendon Hartley.

Hartley gehörte schon ab 2008 zur Nachwuchsmannschaft von Red Bull. Dr. Marko: «Brendon war damals als Red-Bull-Juniorfahrer immer schnell. Nur hat er damals dem Druck nicht standgehalten, was sich in Fehlern im Qualifying und in den Rennen gezeigt hat. Zwischenzeitlich hat er sich bei Porsche in der Langstrecken-WM wie wir sagen gemausert. Er wurde zum schnellsten Porsche-Piloten. Wir hatten immer Kontakt zu ihm, auch durch persönliches Sponsoring. Als dann klar wurde, dass wir einen Fahrer für Toro Rosso brauchten, wollten wir jemanden aus unserem Pool.»

Um genau zu sein, wurde Hartley 2015 mit Porsche Langstreckenweltmeister, was er 2017 wiederholte. Der Neuseeländer gewann vier Rennen (so wie auch in den Jahren 2015 und 2016) und er triumphierte obendrein bei einem der grössten Autorennen der Welt – bei den 24 Stunden von Le Mans.

Keiner erlebte 2017 einen so heissen Herbst wie Hartley. Zwei Monate lang war er an fast jedem Wochenende im Renneinsatz.

Brendon blieb vor dem Debüt ausserhalb von Austin gelassen: «Was den rohen Speed angeht, so gibt es nicht viel Unterschied zwischen einem LMP1-Auto von Porsche und einem Formel-1-Renner, besonders nicht im Rennrhythmus. Ich habe in den letzten Jahren Autos gefahren, die extrem schnell sind, also mache ich mir keine Sorgen. Das ist wohl auch einer der Gründe, warum ich überhaupt in Betracht gezogen wurde. Der Umgang mit der ganzen Hybridtechnik ist mir ebenfalls vertraut.»

«Mir war schon klar, dass das ein grosser Schritt sein wird. Es war verflixt lange her seit meinem letzten Rennen in einem Monoposto. Aber ich sehe das pragmatisch – ein Rennwagen ist ein Rennwagen. Es hat vier Räder und es gehorcht den Gesetzen der Physik. Um im Formel 1 schnell zu sein, machst du nichts Anderes als in einem Langstreckenrenner.»

Punkte gab es für Hartley in Austin, Mexiko-Stadt, Interlagos und auf der Insel Yas keine – dazu war der Renault-Motor im Heck seines Toro Rosso zu schwach. Bestes Ergebnis: Rang 13 in Texas.

Der Langstrecken-Profi musste in jedem seiner vier bisherigen GP-Einsätze eine Startplatz-Strafe hinnehmen, weil Renault neue Motor-Teile einbauen musste, die das erlaubte Kontingent sprengten.

Aber Brendon gewöhnte sich so schnell an die Formel 1, dass Red Bull ihm eine komplette Saison 2018 ermöglicht. Dies mit einem anderen Motor im Heck – Honda.

Das Jahr 2018 begann gut: Hochzeit mit seiner langjährigen Freundin Sarah Wilson. Aber leider lief es auf der Rennstrecke nicht so erfreulich wie im Privatleben. Der Neuseeländer konnte nur drei Mal in die Punkte fahren und wurde WM-Zweitletzter. Das genügte nicht, und er verlor seinen Platz bei Toro Rosso.



 

Brendon Hartley © LAT Brendon Hartley

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