Steckbrief

Valtteri Bottas

Rennfahrer

Vorname: Valtteri
Nachname: Bottas
Spitzname: Bottas
Webseite: valtteribottas.com
Twitter: @ValtteriBottas
Nationalität: Finnland
Geburtsdatum: 28.08.1989 in Villähde, Finnland (28 Jahre, 9 Monate und 27 Tage)
Familienstand: Verheiratet
Wohnort: Nastola
Größe: 173 cm
Gewicht: 70 kg
Hobbys: Skilauf, Rollerskating, Laufen
Lieblingssportart(en): Eishockey
Lieblingsstrecke: Suzuka
Lieblingsspeise(n): Hühnersalat
Lieblingsmusik: Rock

Valtteri Bottas sammelte seine ersten Rennerfahrungen zwischen 2001 und 2006 im Kart und wechselte 2007 in den Formelsport. Mit zwei Siegen wurde er Dritter der nordeuropäischen Formel Renault und gewann in der Winterserie der britischen Formel Renault drei von vier Rennen. Trotzdem wurde der junge Finne aber nicht Meister der Serie – da er die notwendige Lizenz nicht hatte. 2008 startete Bottas sowohl in der nordeuropäischen Formel Renault als auch im Formel Renault 2.0 Eurocup und holte sich mit insgesamt siebzehn Siegen in beiden Serien den Titel.

2009 wechselte Bottas zu ART Grand Prix und damit in die Formel-3-Euroserie. Am Ende des Jahres war er mit sechs zweiten Plätzen Meisterschaftsdritter und gleichzeitig bester Rookie. Das teaminterne Duelle gegen Jules Bianchi verlor er mit 62 zu 114 Punkten. Außerdem startete er beim Formel-3-Masters in Zandvoort und holte da seinen einzigen Sieg des Jahres.

2010 fuhr Bottas mit ART Grand Prix eine weitere Saison in der Formel-3-Euroserie, mit dem Meistertitel sollte es aber wieder nicht klappen. Am Norisring holte er im Sprintrennen seinen ersten Sieg in der Serie Formel-3-Euroserie. Mit einem weiteren Sieg in Oschersleben wurde Bottas wieder Dritter der Meisterschaft, setzte sich intern aber gegen seine Teamkollegen Alexander Sims und Jim Pla durch. Außerdem blieb ihm der Erfolg beim Formel-3-Masters in Zandvoort treu und Valtteri Bottas wurde der erste Fahrer, der dieses Rennen zweimal gewinnen konnte. Williams nahm ihn als Entwicklungsfahrer unter Vertrag.

2011 blieb Bottas bei ART Grand Prix und ging in der GP3 an den Start. Der Saisonbeginn war holprig und an den ersten vier Rennwochenenden holte der Finne nur drei Mal Punkte. Am Nürburgring startete er aber durch und stand in beiden Rennen auf den Podium, ein Mal als Dritter und ein Mal als Sieger. Und auch in den restlichen Saisonrennen lief es fast nach Wunsch. Mit Siegen in Ungarn, Belgien und Italien und einem zweiten Platz im Sprintrennen in Ungarn war Bottas am Ende des Jahres neuer GP3-Meister. Im November 2011 fuhr er für Williams einen Formel-1-Test.

Die Rolle des Test- und Ersatzfahrers bei Williams behielt Valtteri Bottas auch 2012 und gab sein Debüt im Rahmen eines Rennwochenendes im ersten freien Training zum Grand Prix von Malaysia.

2013 wurde er bei Williams zum Stammpilot befördert. Sein erstes Highlight setzte er im Qualifying zum Grand Prix von Kanada, wo er als Dritter ins Rennen ging. Erst in Austin, beim Grand Prix der USA, schaffte der Williams-Pilot es wieder unter die ersten Zehn in der Startaufstellung, und dieses Mal holte er als Achter auch seine längst fälligen ersten WM-Punkte. Am Ende der Saison belegte Platz 17 in der Fahrerwertung und setzte sich intern mit 4 zu 1 Punkten gegen seinen Teamkollegen Pastor Maldonado durch.

2014 blieb Valtteri Bottas bei Williams und bekam mit Felipe Massa einen neuen Teamkollegen. Den entzauberte Bottas gleich mal: Der Finne holte nicht nur mehr Podestränge als Massa, er platzierte sich auch in der WM vor dem routinierten Brasilianer. Bottas stand sechs Mal auf dem Siegerpodest und wurde WM-Vierter. Mit zweiten Rängen in England und Deutschland deutete er an – er ist bereit für höhere Aufgaben.

Doch 2015 folgte Stagnation: Ferrari erwog monatelang, Bottas für 2016 anstelle von Kimi Räikkönen nach Maranello zu holen. Die erforderliche Ablösesumme, die bei Williams hätte bezahlt werden müssen, sowie die Leistungen von Bottas gegen Massa sprachen dagegen. Der Brasilianer fuhr auf Augenhöhe mit Valtteri. Bottas wurde mit zwei Podesträngen (Dritter in Kanada und Mexiko) WM-Fünfter, einen Rang vor Felipe.

Die Saison 2016 schloss Bottas auf WM-Rang 8 ab, da war es auch kein Trost, den erfahrenen Felipe klar geschlagen zu haben. Der Rücktritt von Nico Rosberg gab dann Bottas die grosse Chance: Am 16. Januar wurde er als neuer Mercedes-Pilot verkündet.

Der Finne enttäuschte nicht: Er stand 13 Mal auf dem Siegerpodest, stellte den Silberpfeil in Bahrain, Österreich, Brasilien und Abu Dhabi auf die Pole-Position, gewann in Russland seinen ersten Grand Prix, weitere Siege in Österreich und Abu Dhabi folgten. Das ergab am Ende WM-Rang 3. Zur Belohnung gab es einen weiteren Mercedes-Vertrag für die Saison 2018.

Valtteri Bottas ist mit der finnischen Schwimmerin Emilia Pikkarainen verheiratet und lebt in Oxford.

Valtteri Bottas © Mercedes-Benz Valtteri Bottas

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