Steckbrief

Alexander Rossi

Rennfahrer

Vorname: Alexander
Nachname: Rossi
Spitzname: k.A.
Webseite: www.alexanderrossi.com
Twitter: AlexanderRossi
Nationalität: USA
Geburtsdatum: 25.09.1991 in Auburn, USA (28 Jahre und 26 Tage)
Familienstand: Ledig
Wohnort: Indianapolis
Größe: 188 cm
Gewicht: 74 kg
Hobbys: Wirtschaft, Wohltätigkeitsarbeit, Mode
Lieblingssportart(en): Radsport, Racing
Lieblingsstrecke: Spa-Francorchamps
Lieblingsspeise(n): Hühnchen und Pasta
Lieblingsmusik: Pop, Robbie Williams

Alexander Rossi stammt aus Auburn in Kalifornien und kam 2005 ins Halbfinale der Red-Bull-Suche nach künftigen Formel-1-Piloten in Amerika. 2006 bekam er ein Stipendium der Rennschule von Skip Barber und wurde mit 14 Jahren in der hauseigenen Meisterschaft zum jüngsten Laufsieger und am Ende Gesamtdritter. 

2007 startete Alexander Rossi in der Formel BMW USA und wurde mit drei Siegen und fünf Podiumsplatzierungen erneut Dritter. 2008 wurde er mit zehn Siegen in fünfzehn Rennen der erste amerikanische Formel-BMW-Champion der nord- und mittelamerikanischen Meisterschaft. Nach seinem Sieg beim Weltfinale in Mexiko-Stadt bekam er eine Formel-1-Testfahrt mit dem BMW Sauber F1 Team geschenkt.

2009 zog es den Amerikaner nach Europa, wo er in der Formel Masters antrat und drei Rennen gewann. Am Saisonende war er Gesamtvierter und bester Rookie. 2010 wechselte Rossi in die neue GP3-Serie, gewann mit ART Grand Prix zwei Rennen und beendete das Jahr als Vierter.

2011 wechselte Rossi in die Formel Renault 3.5 und gewann gleich die ersten beiden Rennen. Am Ende der Saison war er Dritter hinter Robert Wickens und Jean-Éric Vergne. 2012 wurde er neben seinem Engagement in der Formel Renault zum offiziellen Testfahrer des Formel-1-Teams Caterham. Als er im ersten freien Training in Barcelona Heikki Kovalainens Auto fuhr, wurde der Kalifornier zum ersten US-Amerikaner seit Scott Speed 2007, der an einem GP-Wochenende zum Einsatz kam.

Nachdem Rossi bereits 2009/2010 in der GP2 Asia-Serie angetreten war, versuchte Alexander (die Kurzform «Alex» hasst er) 2013 sein Glück in der GP2-Serie und wurde schon bei seinem ersten Rennen für Caterham Racing in Bahrain Dritter. 2014 wechselte er von Caterham zu Campos Racing, blieb aber weiter Testfahrer des Caterham-F1-Teams. 2015 wurde er hinter Stoffel Vandoorne Gesamtzweiter.

Im Juli 2014 gab Rossi seinen Job als Testfahrer bei Caterham auf und wechselte in der gleichen Funktion zu Marussia F1. Am 16. September 2015 gab Manor-Marussia bekannt, dass Alexander Rossi in fünf der letzten sieben Saisonrennen statt Roberto Merhi als Teamkollege von Will Stevens antreten würde. Man kann nicht sagen, dass Rossi aus seiner Formel-1-Chance bei Manor-Marussia 2015 nichts gemacht hätte: Den angeblichen Team-Leader Will Stevens liess er mit 4:1 im Quali-Duell gleich mal alt aussehen. In den Rennen mit beiden Autos im Ziel lautete es 3:1 für den US-Amerikaner.

Für 2016 erhoffte sich Rossi die Beförderung zum Stammfahrer, doch bei Manor kamen Rio Haryanto und Pascal Wehrlein unter. Der naheliegende Wechsel ins neue Formel-1-Team von Gene Haas klappte auch nicht: Der US-Unternehmer suchte nach Piloten mit mehr Erfahrung (Grosjean) und mehr Geld (Gutiérrez).

Rossi unterzeichnete daraufhin beim IndyCar-Rennstall von Michael Andretti für 2016, behielt aber einen Fuss in der Formel-1-Tür: Als dritter Fahrer von Manor Racing.

Aus weiteren Formel-1-Rennen wurde für Rossi 2016 zwar nichts, dafür aber gelang Alexander, was kein derzeitiger GP-Pilot vorweisen kann: Triumph in der 100. Ausgabe des legendären Indy 500, als Rookie obendrein, eine handfeste Sensation.

Rossi sagt: «Klar behalte ich die Formel 1 im Auge, dieses Kapitel ist für mich noch nicht abgeschlossen. Aber ich habe im IndyCar-Sport nun Fuss gefasst, und der Sieg beim Indy 500 hat mir viele neue Türen geöffnet.»

Alexander Rossi © LAT Alexander Rossi

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