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WTCR: Triumphe und Tragödien auf der Nordschleife

Von - 12.05.2018 13:26

Triumphe und Tragödien: Die drei Rennen der WTCR auf der Nordschleife hatten es wieder in sich. Nach jedem Lauf kletterte ein anderer Pilot ganz oben aufs Siegerehrungspodest.

Yvan Muller (Hyundai) sicherte sich den Sieg beim ersten Lauf am Donnerstag. Am Samstag überquerten Esteban Guerrieri (Honda) und Thed Bjork (Hyundai) bei den Rennen zwei und drei die Ziellinie als Erste. Der amtierende DTM-Champion Rene Rast (Audi) erlebte einen mittelmäßigen Gaststart.

Gabriele Tarquini (Hyundai) war als Tabellenführer zur dritten Saisonveranstaltung gereist und erlebte ein Wochenende zum Vergessen. Der Italiener musste, im wahrsten Sinne des Wortes, dabei zusehen wie Muller die Führung in der Gesamtwertung übernahm. Im ersten Rennen fiel er bereits in der ersten Runde aus.

Er musste an der Nordschleife auf das Ende des Rennens warten. Ähnlich verlief das zweite Rennen für ihn. Nach einer Kollision landete er in der Leitplanke und hatte sich wieder in die Rolle des Zuschauers zu fügen. Da sein Auto zu stark beschädigt war, konnte Tarquini nicht am dritten Rennen teilnehmen. In der Gesamtwertung führt nun Yvan Muller mit 137 Punkten vor Tarquini mit 118 Zählern.

Muller sammelte mit einem Sieg im ersten Rennen, Rang vier und drei in den folgenden Läufen ordentlich Punkte. «Nach einem Jahr Pause hätte ich mit so einem Ergebnis nicht gerechnet», muss der Franzose zugeben. «Aber ich bin richtig happy.» Der Hyundai-Pilot war immer Teil der Spitzengruppe und damit auch immer mitten drin in den sensationellen Windschattenfahrten auf der Döttinger Höhe. Teilweise jagten bis zum sieben Fahrzeuge dicht hintereinander über die lange Gerade.

Thed Bjork ist mit 112 Punkten am Italiener dran. Der Schwede konnte mit seinem Sieg und einem zweiten Rang ordentlich Punkte sammeln. Nur im zweiten Rennen musste er frühzeitig aufgeben, als der Unfall mit Tarquini direkt vor ihm passierte. «Beim Ausweichen habe ich die Streckenbegrenzung leicht touchiert», erzählt Bjork. «Ich bin dann in die Box gefahren, wo das Team den Schaden reparieren konnte». Ohne diesen Ausfall hätte der Hyundai-Pilot auch noch an Tarquini vorbeiziehen können.

Nach dem zweiten Rennen schallte die deutsche Nationalhymne über den Nürburgring. Esteban Guerrieri hatte seinem deutschen Team ALL-INKL.COM Münnich Motorsport den Sieg gesichert.
Ein strahlendes Lächeln hatte Frederic Vervisch (Audi) im Gesicht.

Der Belgier war bei den ersten beiden Veranstaltungen punktelos geblieben. Auf der Nordschleife legte der Audi-Pilot dann richtig los und sicherte sich zwei Mal einen Platz auf dem Podium. «Ich kannte die Nordschleife schon und das war zu Beginn sicherlich ein Vorteil», so Vervisch. «Zudem hatten wir im Vorfeld einige Änderungen am Fahrzeug vorgenommen. Im dritten Rennen habe ich versucht, Thed an der Spitze anzugreifen, aber wir haben uns kurz berührt. Im Anschluss wollte ich kein Risiko mehr eingehen.» Dem Belgier war zudem gelungen, die schnellste Rennrunde (8:59.076 Min.) zu absolvieren.

In der Teamwertung führt MRacing – YMR (Hyundai) mit 261 Punkten, gefolgt vom BRC Racing Team (Hyundai) mit 227 Zählern und ALL-INKL.COM Münnich Motorsport (Honda) mit 169 Punkten.

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