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Rally Raid-Marokko: Loeb holt Sieg auf der dritten Etappe, Sainz führt

Bei der Rallye Marokko, dem vierten Lauf der Rally Raid-WM, hat Carlos Sainz nach der dritten Etappe im Ford Raptor die Gesamtführung übernommen. Dacia-Pilot Sebastian Loeb sichert sich Tagessieg.

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Nach dem Ausfall am Dienstag auf der ersten Etappe mit Elektrikproblemen, der Loeb alle Chancen auf eine vordere Platzierung beim vierten Rally Raid-WM-Lauf kostet, konnte der Elsässer heute ein großes Erfolgserlebnis verzeichnen.

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Zusammen mit seinem Beifahrer Eduard Boulanger verwies er auf der 363 Kilometer langen Wertungsprüfung von und nach Zagora (Liasion 228 Kilometer) nach einer Fahrzeit von 3.42,34 Stunden den Spanier Carlos Sainz mit 7,19 Minuten Vorsprung auf den zweiten Platz. Sein enger WM-Kontrahent Seth Quintero (Toyota) platzierte sich mit 8,10 Minuten Rückstand auf Rang drei.

Sebastien Loeb, neunmaliger Rallye-Weltmeister sicherte sich seinen mittlerweile 25. Tagessieg in der Rallye-Raid-Weltmeisterschaft und meinte: «Es lief wirklich gut. Die Etappe war lang und anspruchsvoll, voller kniffliger Abschnitte, sowohl was die Gefahren als auch die Navigation betraf. Wir haben zwar ein paar Navigationsfehler gemacht, konnten aber schnell reagieren und wieder auf Kurs kommen. Keine Reifenpannen, eine wirkliche gelungene Wertungsprüfung».

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Haudegen Carlos Sainz, dreimaliger Zweiter bei der Rallye du Maroc könnte diese endlich gewinnen, nachdem er heute die Führung übernommen hat. Es wäre zudem der erste Sieg für Ford bei dieser Rallye. Sainz hat zum ersten Mal seit seinem Wechsel zu Ford wieder die Gesamtführung eines Rally Raid-WM-Laufs übernommen, das erste Mal seit seinem Sieg im Audi bei der Dakar 2024.

IDer US-Amerikaner Seth Quintero rückte in der Gesamtwertung mit seinem Toyota auf den zweiten Platz vor. Im -WM-Zwischenklassement liegt er auf dem dritten Platz, nicht weit hinter dem Dacia Sandriders-Duo mit Loeb und Nasser Al Attiyah, die in den ersten beiden Etappen mit Technikpech zu kämpfen hatten.Ein Podiumsplatz in Marokko würde für Quintero, der 13 Punkte hinter Loeb liegt, die WM-Chancen deutlich erhöhen. Loeb hofft, auf weitere wertvolle Etappenpunkte - wie die fünf, die er heute für seinen Sieg erhielt - einzusammeln um seine WM-Führung zu verteidigen.

Guillaume de Mevius im X-raid-Mini belegte in der heutigen Etappe Rang vier und wird im Gesamtklassement an sechster Stelle aufgeführt.

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Nani Roma (Ford) belegte heute Rang fünf, Jaoe Ferreira (Toyota), der Sieger der ersten Etappe wurde Sechster. In der Zwischenwertung liegen sie auf den Positionen drei und vier.

Nach dem frühen Ausfall gestern platzierte sich Yazeed Al Rajhi mit seinem Beifahrer Dennis Zenz mit dem Toyota auf Platz sieben.

In der Challenger-Kategorie verlor Matthias Walkner im South Racing Can Am Maverick auf Platz sieben fast zwei Stunden auf den Tagessieger Jeremias Gonzalez Ferioli (Can Factory-Team). Der Argentinier hat somit die Klassenführung übernommen. Walkner ist auf Platz zwei zurückgefallen.

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Dakar-Legende Stephane Peterhansel (Defender) lag in der Stock-Katergorie der seriennahen Fahrzeuge vorne.

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