6h Imola: Ferrari beim Heimspiel mit starker Pole-Position
Antonio Giovinazzi war in der Hyperpole-Session beim Auftakt der Sportwagen-WM (FIA WEC) in Imola nicht zu schlagen und holte im Ferrari 499P den ersten Startplatz. Toyota ebenfalls aus Reihe eins.
Das war mal so richtig spannend: In der Hyperpole-Session beim Saisonauftakt der FIA WEC in Imola überschlugen sich in den letzten Sekunden die Ereignisse. Zunächst wirkte Antonio Fuoco im Ferrari 499P als der Triumphator und somit der Pole-Setter. Doch dabei blieb es nicht. Denn als die schwarzweiß karierte Flagge schon geschwenkt war, befand sich auch noch Toyota-Pilot Ryo Hirakawa auf einer schnellen Runde und platzierte sich final mit einer Zeit von 1:30,138 Minuten vor dem Ferrari. In der Toyota-Box war die Freude bereits groß. Jedoch war auch noch Antonio Giovinazzi im zweiten Werks-Ferrari auf der Strecke. Und tatsächlich konnte Giovinazzi alle schlagen und mit 1:30,127 Minuten zur Pole-Position beim Heimspiel in Imola fahren.
«Wir wussten bereits vor der Hyperpole, dass Toyota stark sein würde – insbesondere, da sie in der Quali-Session davor noch nicht die weichen Reifen genutzt hatten», erklärt Giovinazzi, der im Rennen gemeinsam mit James Calado und Alessandro Pier Guidi antritt. «Tatsächlich war unser Auto heute nicht einfach zu fahren. Im Vergleich zu 2025 war es 15 Grad wärmer und somit herrschten andere Bedingungen. Insgesamt freuen wir uns sehr über das Ergebnis.» Es war die vierte Pole-Position für Giovinazzi in der FIA WEC und die achte für Ferrari.
Hinter dem zweitplatzierten Toyota TR010 Hybrid von Brendon Hartley, Ryo Hirakawa und Sébastien Buemi belegte der zweite Werks-Ferrari mit Antonio Fuoco, Miguel Molina und Nicklas Nielsen letztendlich die dritte Position. Fuocos Zeit lag bei 1:30,167 Minuten. Rang vier ging an den Peugeot 9X8 von Loïc Duval, Malthe Jakobsen und Théo Pourchaire, die mit 1:30,200 Minuten nur 0,073 Sekunden zurücklagen.
Engste Hyperpole/Qualifikation der WEC-Geschichte
Noch nie zuvor in der WEC-Geschichte lagen die ersten Vier in einer Hyperpole/Qualifikation so eng beisammen. Die Top Fünf komplettierte der Cadillac V-Series.R von Norman Nato und Will Stevens. In der LMGT3-Klasse ging die Pole-Position an den McLaren 720S LMGT3 Evo von Antares Au, Tom Fleming und Marvin Kirchhöfer. Fleming schaffte in der Hyperpole-Session eine Zeit von 1:41,181 Minuten. Das 6h Rennen der FIA WEC wird am morgigen Sonntag (19. April 2026) um 13:00 Uhr MESZ gestartet.
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