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«Amateur»-Spruch gegen Hülki: Brown rudert zurück

Direkt nach dem doppelten McLaren-Aus im F1-Sprint in Austin teilte McLaren-Racing-CEO Zak Brown heftig gegen Nico Hülkenberg aus, den er als Schuldigen ausmachte. Wenig später ruderte der US-Amerikaner zurück.

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Der Unfall im Austin-Sprint direkt nach dem Start sorgt weiter für Diskussionen. In einer Karambolage in der spitzen ersten Kurve kollidierten die beiden McLaren von Oscar Piastri und Lando Norris mit dem Sauber von Nico Hülkenberg und dem Aston Martin von Fernando Alonso. Hülkenberg verlor seinen Frontflügel, konnte nach einem Reparatur-Stopp aber weiterfahren. Die anderen drei waren raus.

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Besonders bitter für McLaren, deren Titelrivale Max Verstappen als Führender schon um die Kurve war, als das Chaos auf den Rängen 2 bis 5 ausbrach, und acht Punkte für den Sprint-Sieg holte.

Noch im Sprint war McLaren-Racing-CEO Zak Brown bei Sky live vom Kommandostand zugeschaltet – und ziemlich auf Temperatur. Der US-Amerikaner teilte gegen Nico Hülkenberg aus, den er nach seiner ersten Einschätzung in der Verantwortung für das Doppel-Aus seiner Fahrer sah.

Bei Sky UK hatte er nach der Karambolage in Runde 1, Kurve 1 gesagt: "Das war furchtbar. Keiner unserer Fahrer trägt daran die Schuld. Einige Fahrer da draußen haben sich verhalten wie Amateure. Ein paar Fahrer da vorne sind einfach in unsere Jungs reingebrettert. Ich will das Replay noch mal sehen, aber es ist glasklar, dass Hülkenberg einfach in Piastri reingefahren ist – an dieser Stelle hätte Nico gar nie auftauchen dürfen."

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Der McLaren-Racing-CEO schaute sich dann tatsächlich noch mal das Replay an – und ruderte dann von seiner harschen Kritik an Hülkenberg doch noch zurück. Brown: "Ich habe es mir angesehen und meine Meinung geändert. Das kann man Nico nicht wirklich in die Schuhe schieben. Im Eifer des Gefechts war ich etwas verärgert mit den vielen Zwischenfällen in Kurve 1, die ich da gesehen habe. Aber ich glaube nicht, dass Nico dafür verantwortlich ist." Die Rennleitung wertete die Szene als Rennzwischenfall.

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Teamchef Andrea Stella war etwas vorsichtiger unterwegs, empfahl "ein bisschen mehr Vorsicht für alle Beteiligten", spielte aber auch auf "einige der erfahreneren Piloten" an. Neben Hülkenberg war auch Fernando Alonso in den Unfall verwickelt.

GP-Qualifying, USA

01. Max Verstappen (NL), Red Bull Racing, 1:32,510 min

02. Lando Norris (GB), McLaren, 1:32,801

03. Charles Leclerc (MC), Ferrari, 1:32,807

04. George Russell (GB), Mercedes, 1:32,826

05. Lewis Hamilton (GB), Ferrari, 1:32,912

06. Oscar Piastri (AUS), McLaren, 1:33,084

07. Kimi Antonelli (I), Mercedes, 1:33,114

08. Oliver Bearman (GB), Haas, 1:33,139

09. Carlos Sainz (E), Williams, 1:33,150

10. Fernando Alonso (E), Aston Martin, 1:33,160

11. Nico Hülkenberg (D), Sauber, 1:33,334

12. Liam Lawson (NZ), Racing Bulls, 1:33,360

13. Yuki Tsunoda (J), Red Bull Racing, 1:34,466

14. Pierre Gasly (F), Alpine, 1:33,651

15. Franco Colapinto (RA), Alpine, 1:34,044

16. Gabriel Bortoleto (BR), Sauber, 1:34,125

17. Esteban Ocon (F), Haas, 1:34,136

18. Lance Stroll (CDN), Aston Martin, 1:34,540

19. Alex Albon (T), Williams, 1:34,690

20. Isack Hadjar (F), Racing Bulls, ohne Zeit

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Sprint, Circuit of the Americas

01. Max Verstappen (NL), Red Bull Racing, 37:58,229 min

02. George Russell (GB), Mercedes, +0,395 sec

03. Carlos Sainz (E), Williams, +0,791

04. Lewis Hamilton (GB), Ferrari, +1,224

05. Charles Leclerc (MC), Ferrari, +1,825

06. Alex Albon (T), Williams, +2,576

07. Yuki Tsunoda (J), Red Bull Racing, +2,976

08. Kimi Antonelli (I), Mercedes, +4,147

09. Liam Lawson (NZ), Racing Bulls, +4,804

10. Pierre Gasly (F), Alpine, +5,126

11. Gabriel Bortoleto (BR), Sauber, +5,649

12. Isack Hadjar (F), Racing Bulls, +6,228

13. Nico Hülkenberg (D), Sauber, +6,624

14. Franco Colapinto (RA), Alpine, +8,006

15. Oliver Bearman (GB), Haas, +13,576

Out

Esteban Ocon (F), Haas, Kollision

Lance Stroll (CDN), Aston Martin, Kollision

Oscar Piastri (AUS), McLaren, Kollision

Lando Norris (GB), McLaren, Kollision

Fernando Alonso (E), Aston Martin, Kollision

WM-Stand (nach 18 von 24 Grands Prix und 4 von 6 Sprints)

Fahrer

01. Piastri 336 Punkte

02. Norris 314

03. Verstappen 281

04. Russell 244

05. Leclerc 177

06. Hamilton 130

07. Antonelli 89

08. Albon 73

09. Hadjar 39

10. Sainz 38

11. Hülkenberg 37

12. Alonso 36

13. Stroll 32

14. Lawson 30

15. Ocon 28

16. Tsunoda 22

17. Gasly 20

18. Bearman 18

19. Bortoleto 18

20. Colapinto 0

21. Doohan 0

Konstrukteurspokal

01. McLaren 650 Punkte (Weltmeister)

02. Mercedes 333

03. Ferrari 307

04. Red Bull Racing 300

05. Williams 111

06. Racing Bulls 72

07. Aston Martin 68

08. Sauber 55

09. Haas 46

10. Alpine 20

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