Marc Marquez (3.) über Acosta: «Momentan ist Pedro der Schnellste!»
MotoGP-Champion Marc Marquez war am Freitag in Motegi bei den schnellsten Fahrern dabei. Wie er die Stärke seiner Rivalen einschätzt und weshalb der neue Asphalt für mehr Ausgeglichenheit sorgt.
Marc Marquez krönte sich letztes Jahr beim Großen Preis von Japan vorzeitig zum MotoGP-Weltmeister. Zweimal Platz 2 reichte dem Ducati-Piloten damals für den ganz großen Triumph. Auch in diesem Jahr startete Marquez gut ins Rennwochenende. Im FP1 am Freitagvormittag fuhr er die Bestzeit und im Zeittraining am Nachmittag reichte ihm die drittschnellste Zeit, um direkt ins Q2 am Samstag einzuziehen.
«Das Gefühl war gut und der neue Belag funktioniert ebenfalls gut – das Grip-Level ist sehr hoch. Das sorgt für ausgeglichene Verhältnisse», meinte MM93 im anschließenden Medientermin. «Wir müssen weiterarbeiten, um speziell das Verhalten des Hinterreifens besser zu verstehen. Es sieht danach aus, dass sich je nach Reifen die Balance des Motorrads verändert.»
Marc Marquez: «Das Qualifying am Samstag wird schwierig werden»
Die Zeitabstände waren sehr gering – 18 Fahrer lagen innerhalb von einer Sekunde. Der Rundenrekord lag um eine Zehntelsekunde unter dem von Pecco Bagnaia, den der Ducati-Pilot 2025 gefahren war. Gibt es noch mehr Luft nach oben? «Das Qualifying am Samstag wird schwierig werden, weil jeder sehr schnell sein wird», ist sich der 33-jährige Spanier sicher. «Es sieht danach aus, dass man nicht nur eine Chance hat, weil der Hinterreifen über zwei, drei Runden sehr gut funktioniert – das ist der Grund, weshalb alle schnell sind. Denn normalerweise ist es bei einer Zeitenjagd am schwierigsten, eine einzelne schnelle Runde hinzubekommen. Hier hat man mehr Zeit und mehr Versuche.»
Nachdem was er am Freitag gesehen hat – wie schätzt er die Stärke seiner Rivalen ein? «Momentan ist Pedro der Schnellste – was die Renn-Pace und die Zeitenjagd betrifft», sagte Marquez über seinen nächstjährigen Teamkollegen. Über Bruder Alex, der im Zeittraining der Schnellste war, sagte er: «Alex hatte eine sehr gute Zeitenjagd mit dem weichen Hinterreifen. Mit dem Medium hatte er etwas mehr zu kämpfen. Es sieht danach aus, dass diejenigen, die den weichen Hinterreifen verwendet haben, sehr schnell waren. Morgen muss ich diesen noch mehr ausprobieren. Aber man hat es bei der Zeitenjagd gesehen: Bezzecchi und Martin waren heute immer vorne dabei – so wie immer.»
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