KTM-Ass Acosta im Motegi-Sprint abgeräumt: «In drei Kurven alles verloren»
Von Startplatz 3 in den Kies: Spielberg-Sieger Pedro Acosta wurde im Motegi-Sprint schon in Runde 1 von Alex Marquez abgeräumt. Die Chance auf das nächste Podium war schon nach einem Kilometer futsch.
Pedro Acosta war mit viel Selbstvertrauen in den Samstag gegangen. Nach Platz 2 im Zeittraining am Freitag zog der KTM-Werksfahrer direkt ins Q2 ein und sicherte sich dort hinter Jorge Martin (Aprilia) und Marc Marquez (Ducati) Startplatz 3 und damit einen Platz in der ersten Reihe.
Alex Marquez löst Kettenreaktion aus: Acosta und «Diggia» abgeräumt
Nach wenigen hundert Metern war der Sprint für den 22-Jährigen bereits beendet. Beim Start verlor Acosta zunächst Platz 3 an Marco Bezzecchi (Aprilia), dann ging KTM-Kollege Enea Bastianini innen vorbei und drängelte ihn auf die Außenbahn. Auf dem Weg in Kurve 3 versuchte Alex Marquez (Gresini Ducati), sich innen an Fabio Di Giannantonio (VR46 Ducati) vorbeizubremsen, verschätzte sich aber und krachte ins Heck der KTM mit der Nummer 37.
Acosta, Di Giannantonio und Alex «Rambo» Marquez landeten im Kiesbett. Zwei Wochen nach seinem Sturz in Führung liegend im Sprint von Spielberg stand Acosta damit erneut ohne Punkte da. Unfallverursacher «AM73» erhielt für das Motegi-Rennen eine doppelte Long Lap.
Pedro Acosta gibt zu: Ein zweiter Sieg sei zu optimistisch
«Es war ein guter Tag für ein Podium», sagte Acosta nach dem Rennen und erhoffte sich, Punkte auf Bezzecchi gutzumachen. Aber «in drei Kurven haben wir alles verloren.» An einen Sieg glaubte er angesichts des Tempos von Marc Marquez ohnehin nicht.
Vom Streckenrand verfolgte er die Reifenprobleme der Konkurrenz: «Ich habe nicht erwartet, dass alle so sehr mit den Reifen leiden würden.» Für Sonntag rechnet er mit dem Medium-Reifen, auf dem er sich im zweiten freien Training gut gefühlt hatte: «Jetzt ist es für alle ein Fragezeichen. Wenn alle den Medium aufziehen und alle zu kämpfen haben, ist es für alle gleich.»
In der WM-Tabelle bleibt Acosta Vierter, sein Rückstand auf Leader Martin ist aber auf 79 Punkte angewachsen. Auf den Dritten Bezzecchi, der als Sechster nur vier Zähler holte, fehlen ihm nun 32 Punkte. Bitter auch für KTM:
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