Lando Norris über Hamilton-Sieg: «Er kann ihnen den Stinkefinger zeigen»
Lewis Hamilton hat endlich seinen ersten Sieg mit Ferrari! McLaren-Pilot Lando Norris über ein besonderes Podium – und darüber, wie sein Kindheits-Idol es den Kritikern zeigen konnte.
Lewis Hamiltons erster Sieg in Ferrari-Rot begeisterte nicht nur die Fans der Scuderia – auch einen besonderen Hamilton-Fan, nämlich McLaren-Pilot Lando Norris. Der heute 26-jährige Brite war als Kind Fan des 15 Jahre älteren Hamilton. In Barcelona standen sie gemeinsam auf einem historischen Podium.
Norris sagte nach dem Rennen über den historischen Sieg seines Landsmannes: «Ziemlich cool! Es ist etwas ganz Besonderes. In den letzten Wochenenden hat er sein Niveau deutlich gesteigert, und so sehr wir das früher vielleicht für uns nutzen konnten, scheint er jetzt das Beste aus dem zu machen, was er hat, und das ist toll zu sehen.»
Norris immer noch ein wenig Hamilton-Fan
Für Norris war der erste Hamilton-Sieg seit Belgien 2024 auch ein ganz besonderer Moment. Norris: «Ich bin als Fan von Lewis aufgewachsen. Inzwischen ist es natürlich eine andere Situation, aber ich bin immer noch in gewisser Weise ein Fan von ihm. Und auch für einen siebenfachen Weltmeister ist es immer noch eine Freude, solche Dinge zu sehen. Und jetzt bei Ferrari ist es noch cooler zu beobachten, wie diese Partnerschaft funktioniert und sich auszahlt, so wie es gerade der Fall ist. Das ist etwas Besonderes.»
Norris: Hamilton musste viel einstecken
Dazu merkt Norris noch an: «Außerdem haben viele Leute schlecht über ihn geredet und er hat online eine Menge Scheiße von vielen Leuten abbekommen, also ist es schön, dass er ihnen allen den Stinkefinger zeigen kann.»
Besonderes britisches Podium in Barcelona
Der Hamilton-Ferrari-Feiertag in Barcelona war auch ein Highlight für den britischen Motorsport: Mit Hamilton, George Russell und Norris standen drei Briten auf dem Treppchen. Norris: «Das Podium mit ihm und mit George zu teilen, drei Briten dort oben zu haben – ich glaube, das ist das erste Mal seit 1968, hat jemand gesagt. Ziemlich besonders, ziemlich cool für uns, unser Land so zu vertreten. Ich freue mich für ihn.» Mit 1968 liegt Norris übrigens richtig: US-GP 1968 in Watkins Glen mit Jackie Stewart, Graham Hill und John Surtees.
Norris muss allerdings mit Blick auf die eigene Saison anmerken: «Ich hoffe, er ist nicht die ganze Saison über so schnell, denn es wäre schön, wenn wir uns noch ein bisschen mehr duellieren könnten, aber es ist gut für ihn. Ich glaube, man konnte sehen, wie viel ihm das bedeutet hat.»
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