Max Verstappen: Langstrecken-Planung für 2027 & spezielle Baku-Erinnerungen
Max Verstappen nahm 2026 am 24h-Rennen auf dem Nürburgring teil. Jetzt verriet der Red Bull Racing-Pilot, wie seine Planung für die kommende Saison aussieht und welche Rennen er in Betracht zieht.
Seit gut einer Woche steht der Formel-1-Kalender für die kommende Saison fest. Racing-Fans, die nicht nur an der Formel 1interessiert sind, dürften festgestellt haben: Die prestigeträchtigen Langstreckenrennen haben keine Terminüberschneidungen mit der Formel 1: Das 24h-Rennen auf dem Nürburgring steigt zwischen Montreal und Monaco. Die 24h von Le Mans zwischen Monaco und Portimao. Und die 24h von Spa zwischen Portimao und Silverstone.
Max Verstappen fuhr ja in diesem Jahr bekanntlich das 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring und begeisterte damit Formel-1-Fans, aber auch eingefleischte Langstrecken-Fans. Er schied schließlich unglücklich mit einem Defekt am Auto aus – und kündigte an, dass er es 2027 noch mal versuchen wolle, sofern der Rennkalender es zulasse. Und es wirkt, als hätten die Terminplaner auf ihn gehört.
Diese Langstrecken-Rennen plant Verstappen
Im Vorfeld des Aserbaidschan-GPs in Baku sagte Verstappen, gefragt nach Langstreckenrennen, die er 2027 angehen möchte: «Nürburgring und Spa, wahrscheinlich. Le Mans eher nicht. Das steht momentan nicht auf meiner Liste. Ich habe ja schon nach dem Rennen auf der Nordschleife gesagt, dass ich wieder fahren möchte. Wenn ich also die Möglichkeit habe, mich gut vorzubereiten, und alles gut läuft. Ich weiß, dass es keinen Terminkonflikt gibt, aber es muss trotzdem in den Zeitplan passen, dann werde ich es machen. Und Spa ist auch eine spannende Option.»
Erst mal wird aber Formel 1 gefahren – und zwar in Baku. Gefragt nach seinen schönsten Momenten rund um den Aserbaidschan-GP. Gefragt nach seinen Lieblingsmomenten wurde Verstappen nostalgisch an eines der ersten Aserbaidschan-Rennen: «Ich bin mit Daniel (damaliger Teamkollege Ricciardo, Anm.) ein bisschen durch die Gegend gefahren, in älteren Autos, so eine Art Rallye. Einfach, um noch ein bisschen mehr vom Land zu sehen. Ich fand es wirklich cool, wir hatten einen richtig tollen Tag. Wir waren hier in der Stadt auch schön essen. Also ja, ich habe hier einige sehr schöne Erinnerungen. Es ist, würde ich sagen, im Vergleich zu einigen anderen Grand Prix etwas weniger chaotisch. Das schätze ich sehr.» Verrückt – die meisten Rennfahrer sprechen bei Baku über besonders viel Chaos. Aber das ist wohl alles eine Frage der Perspektive und der inneren Gelassenheit.
Auf Nachfrage rückte er dann auch mit seinen liebsten Erinnerungen auf der Strecke raus: Natürlich seine beiden Rennsiege 2022 und 2025.
Schon gesehen?
Newsletter
Motorsport-News direkt in Ihr Postfach
Verpassen Sie keine Highlights mehr: Der Speedweek Newsletter liefert Ihnen zweimal wöchentlich aktuelle Nachrichten, exklusive Kommentare und alle wichtigen Termine aus der Welt des Motorsports - direkt in Ihr E-Mail-Postfach



