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Laurent Mekies zu Platz 2 in Spanien: «Beste Performance seit langer Zeit»
Max Verstappen brachte Red Bull Racing mit Platz 2 in Madrid aufs Podium. Warum die Leistung eine der besten seit langer Zeit war und woraus Teamchef Laurent Mekies einen positiven Trend ableitet.
In den letzten beiden Europa-Rennen in Monza und Madrid trumpfte Red Bull Racing auf. Max Verstappen wurde in Italien Dritter, in Spanien sogar Zweiter. Die Österreicher überzeugten im großen Europa-Finale, ehe es nun begonnen mit Aserbaidschan, Malaysia und Singapur in die sogenannten Fly-Away-Rennen geht.
Monza und Madrid überzeugend
Red Bull Racing-Teamchef Laurent Mekies sagte nach dem Spanien-GP: «Es war eine starke Performance. Vermutlich nicht die beste des Jahres, aber es war die beste seit langer Zeit. Es ist eine gute Bestätigung für unser Tempo, erst in Monza so nah an den schnellsten Autos zu sein und jetzt in Madrid im Qualifying nur anderthalb Zehntel von der Pole-Position entfernt zu sein auf einer sehr anderen Strecke mit einer anderen Charakteristik und einer stärkeren Variation in der Kurvengeschwindigkeit.»
Monza ist als Highspeed-Kurs eine Ausnahmestrecke im Kalender. Die neue Rennstrecke in Madrid dagegen hat ein hybrides Layout mit schnellen Geraden und 90-Grad-Kurven im einen und engen, langsameren Kurven sowie einer Steilkurve im anderen Teil des Kurses. Der «Madring» kombiniert viele unterschiedliche Kurventypen und ist entsprechend ein aussagekräftigerer Test für ein Auto.
Mekies erkennt klare Verbesserung
Mekies: «Man kann mit Fug und Recht sagen, dass Kimi (Antonelli, Anm.) im Rennen natürlich schneller war als wir. Und auch Lando (Norris, Anm.) war im Rennen wahrscheinlich schneller, aber wir reden hier nicht über ein oder zwei Zehntel. Es ist also definitiv eine Verbesserung im Vergleich zu unserer Leistung in Zandvoort vor ein paar Wochen und wahrscheinlich auch im Vergleich zu Budapest oder Silverstone, das ist also positiv.»
Mercedes-Pilot Kimi Antonelli gewann das Spanien-Rennen. Lando Norris war mit seinem McLaren von der Pole-Position gestartet und hätte wohl unter normalen Bedingungen beste Chancen auf den Sieg gehabt. Doch der Brite hatte erst Pech mit dem Timing eines Virtuellen Safety-Cars und dann auch noch Probleme beim Reifenwechsel. Beides zusammen kostete ihn Zeit – und wohl den Sieg. Antonelli und auch Verstappen profitierten.
Trotz der starken Performance glaubt Mekies aber nicht, dass das Tempo zum Sieg gereicht hätte. Der Ingenieur: «Erstens, weil die anderen schneller waren, und zweitens, weil ich denke – so schmerzhaft und schwierig diese Entscheidung in diesem Moment auch war –, dass die Jungs an der Boxenmauer sehr gute Arbeit geleistet haben, die Situation so nüchtern wie möglich analysiert und eine schnelle und entschlossene Entscheidung getroffen haben.» Gemeint war die Szene gleich zu Beginn des Rennens, als Verstappen nach einem engen Duell mit Lewis Hamilton die Strecke verließ und (um eine Strafe zu vermeiden) die Position zurückgab. Dabei ließ er auch Kimi Antonelli durch.
Mekies: «Wenn man erst einmal mal eine Strafe von fünf oder zehn Sekunden hat, beeinflusst das das Rennen auf viele verschiedene Arten, und bringt einen sicherlich nicht in eine bessere Position als Platz 2.»
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