MopedGP: Toprak, Acosta & Co genossen Zweitakt-Nostalgie mit 50 ccm
Zur Einstimmung auf das MotoGP-Wochenende fand in Spielberg der «MopedGP von Österreich» statt. Dabei enterten Hunderte 50-ccm-Renner den Red Bull Ring. Mittendrin: Sechs MotoGP-Asse.
Das MotoGP-Wochenende in Spielberg startete am Donnerstag nicht mit heulenden 1000-ccm-Rennmotoren, sondern mit viel Nostalgie. Als beim «MopedGP von Österreich» Hunderte 50-ccm-Renner den Red Bull Ring vereinnahmten, war die Strecke in der Steiermark in eine große Zweitakt-Wolke gehüllt. Die Fans der kultigen Fahrzeuge der Marken Puch, KTM oder Simson ließen sich vom Regenwetter nicht die Laune verderben und holten alles aus ihren Mopeds heraus. Auf der Start-Ziel-Geraden wurden Höchstgeschwindigkeiten von knapp 50 km/h erreicht, einige für den Straßenverkehr «nicht ganz legale» Mopes oder Mofas waren mit ihren Reitern um einiges schneller unterwegs.
Mittendrin: Die MotoGP-Asse Pedro Acosta, Raul Fernandez, Alex Marquez, Brad Binder, Toprak Razgatlioglu und Pol Espargaro. Sie hatten viel Spaß mit den Mopeds, bereits an der Startlinie war der ein oder andere Wheelie zu sehen. Toprak setzte sich gleich mal verkehrt auf sein Fahrzeug, um die Sache etwas anspruchsvoller zu machen. Auch der österreichische Moto3-Pilot Leo Rammerstorfer und der deutsche Rookies-Cup-Fahrer Fynn Kratochwil ließen sich das Spektakel nicht entgehen und genossen den ersten Auftritt auf der Rennstrecke an diesem Wochenende.
Der österreichische Freestyle-Motocrosser Johannes Wibmer und die Eisspeedway-Legende Franky Zorn mischten sich ebenfalls unter die 50-ccm-Fans. Auch SPEEDWEEK.com war mit einem Vertreter dabei. Dieser schaffte es, das Oldtimer-Moped aus dem Hause Puch heil über die Ziellinie zu bringen, was keine Selbstverständlichkeit war.
Der MopedGP in Spielberg fand dieses Jahr zum dritten Mal statt. Zweitakt-Fans kamen auf ihre Kosten und präsentierten ihre schön restaurierten oder original belassenen Mopeds oder Mofas – kreative Fahrer-Outfits inklusive.
Es war ein gelungener Auftakt für das Event auf dem Red Bull Ring. Seit heute haben wieder die Asse der MotoGP-WM die Kontrolle über die 4,326 km lange Rennstrecke übernommen – mit deutlich höheren Geschwindigkeiten.
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