Neues Rätsel Racing-Raritäten: Dieser Formel 1-Siegerpokal hat echten Biss
Für einmal eine etwas andere Aufgabe: Bei welchem Rennen wurde dieser Pokal vergeben und welcher Künstler steckt dahinter? Wo und wann wurde diese Aufnahme geschossen? Machen auch Sie mit!
Meist aus dem Archiv unserer Foto-Partner XPB und Grand Prix Photo stellen wir jede Woche ab Dienstag ein kleines Stück Motorsport-Historie vor. Sagen Sie uns, wer zu erkennen ist (Beispiel: Jo Siffert, Monza, 1970) und rätseln Sie um die Ehre mit – zu gewinnen gibt es nichts. Schicken Sie Ihre Lösung an: mathias.brunner@speedweek.com. Einsendeschluss ist Sonntag der laufenden Woche, um 24.00 Uhr.
Die Teilnahme ist kostenlos. Teilnahmeberechtigt sind Personen ab 18 Jahren. Mitarbeiter der beteiligten Unternehmen sind ausgeschlossen. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
Die im Rahmen des Rätsels übermittelten Daten werden ausschliesslich zur Durchführung verwendet und nicht an Dritte weitergegeben. Weitere Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.
Das neue Rätsel ist für einmal ein wenig anders, denn wir suchen den WM-Lauf, bei welchem dieser Pokal vergeben wurde und möchten gerne wissen, welcher Künstler hinter dieser Arbeit stand.
Unser Tipp für die letzte Aufgabe lautete: Da hatten die spärlichen Zuschauer in einem wohlbekannten Teil einer wohlbekannten Strecke was zu Gucken.
Die richtige Lösung vom letzten Mal: Der Däne Nicolas Kiesa an seinem ersten GP-Wochenende, 2003 mit dem Minardi-Cosworth auf dem Hockenheimring. Das Foto zeigt einen Ausrutscher im Training, wie die spärlich besetzte Tribüne im Motodrom beweist.
Der heute 48-jährige Kopenhagener Kiesa wurde Anfang der 90er Jahre mehrfacher Kart-Champion – von Dänemark, von Skandinavien, er wurde zwei Mal WM-Zweiter.
Der Einstieg in den Automobilsport: Gesamtdritter 1998 in der hart umkämpften britischen Formel Ford, ein Jahr später folgte der Meistertitel. Daher Aufstieg in die Formel 3, in dieser Kategorie fuhr der Däne in Deutschland und Grossbritannien. Von dort ging es in die Formel 3000 (entspricht der heutigen Formel 2).
2003 gewann er den F3000-Lauf in Monaco und unterzeichnete einen Vertrag bei Minardi für mehrere Formel-1-Rennen. Mit dem Auto des italienischen Kult-Teams war jedoch kein Blumentopf zu gewinnen, Platz 11 in Indianapolis war das beste Ergebnis von Nicolas.
2005 wurde Kiesa Testfahrer bei Jordan, aber zu weiteren GP-Einsätzen kam es nicht. Mit Einsätzen im Langstreckensport sowie als Audi-Fahrer in der DTM franste seine Rennkarriere aus.
Noch heute ist Nicolas Kiesa in der Formel 1 zu sehen, als GP-Experte der TV-Kollegen von Viaplay.
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