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Red Bull Racing: Harte Lektion im Ungarn-GP
Das Red Bull Racing Team erlebte vor dem Start der Sommerpause ein hartes Wochenende. Am Ende gab es zwei Punkte für den neunten Rang von Max Verstappen. Teamchef Laurent Mekies sagt, was dennoch positiv war.
Formel 1
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Ducati gelang der erste Sieg der Saison, doch alle Aprilia-Racer landeten in Jerez in den Top-6. Der Test endete mit drei Bikes aus Noale in Front. Eine Bestandsaufnahme nach dem MotoGP-Europaauftakt.
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Die Probleme begannen schon mit der ersten Runde im ersten Training: Formel-1-Champion Max Verstappen klagte über das Fahrverhalten seines Dienstwagens, und auch sein Red Bull Racing-Teamkollege Yuki Tsunoda fand nicht das nötige Vertrauen für schnelle Rundenzeiten. Das Qualifying lief entsprechend schlecht, der Japaner schaffte den Sprung ins Q2 nicht – er verpasste das Weiterkommen um knapp zweieinhalb Hundertstel. Der Titelverteidiger rückte ins Q3 vor, musste da aber mit dem achten Platz Vorlieb nehmen.
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Im Rennen lief es nicht viel besser – am Ende kreuzte der Niederländer die Ziellinie als Neunter und wurde dafür mit zwei WM-Punkten belohnt. Tsunoda, der wegen des Einsatzes eines neuen Triebwerks und Änderungen an der Aufhängung unter Parc-Fermé-Regeln aus der Box starten musste, wurde Siebzehnter. Teamchef Laurent Mekies fasste denn auch zusammen: "Es war ein sehr hartes Wochenende, schon ab der ersten Runde im ersten Training, und das hat sich auch im Rennen gezeigt. Wir haben an diesem Wochenende definitiv etwas Entscheidendes verpasst und haben gemeinsam mit Yuki und Max viele Dinge versucht und analysiert, um wieder auf das gewohnte Niveau zu kommen und das Auto richtig abzustimmen." "Das Team hat nichts unversucht gelassen, aber es fehlte die grundlegende Leistung, um an der Spitze mithalten zu können", fuhr der Franzose fort. Und mit Blick auf die Strategie betonte er: "Die Wahrheit ist, dass wir nicht die nötige Leistung hatten, sodass Max' Boxenstopp letztlich nicht entscheidend für das Rennergebnis war. Wir hatten einfach nicht die Rundenzeiten, die wir gebraucht hätten."
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"Yuki war in einer ähnlichen Situation, und da er aus der Boxengasse starten musste, konnte er nie wirklich Einfluss auf das Geschehen nehmen", erklärte Mekies zur Leistung von Tsunoda, den er aber auch lobte: "Tatsächlich war Yuki aber im Qualifying bei seinem ersten Versuch nur zwei Zehntel und beim zweiten Versuch sogar nur eineinhalb Zehntel von Max entfernt. Das war tatsächlich eine sehr starke Vorstellung, vielleicht sogar seine stärkste bisher."
Ducati gelang der erste Sieg der Saison, doch alle Aprilia-Racer landeten in Jerez in den Top-6. Der Test endete mit drei Bikes aus Noale in Front. Eine Bestandsaufnahme nach dem MotoGP-Europaauftakt.
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Und der 48-jährige Ingenieur tröstete sich: "Wichtig an diesem Wochenende ist, dass wir genügend Daten gesammelt haben, um in Zukunft aus ähnlichen Situationen herauszukommen und einen positiven Schritt nach vorne zu machen. An solchen Wochenenden lernt man viel, und genau das werden wir tun. Wir werden die Pause zum Nachdenken nutzen und unterschätzen die vor uns liegende Arbeit nicht. Wir haben viele, viele talentierte Leute im Team, um diese Situation zu meistern, und wir wollen nach der Sommerpause mit einer anderen Leistung zurückkommen."
Ungarn-GP, Hungaroring 01. Lando Norris (GB), McLaren, 1:35:21,231 h 02. Oscar Piastri (AUS), McLaren, +0,698 sec 03. George Russell (GB), Mercedes, +21,916 04. Charles Leclerc (MC), Ferrari, +42,560 05. Fernando Alonso (E), Aston Martin, +59,040 06. Gabriel Bortoleto (BR), Sauber, +1:06,169 min 07. Lance Stroll (CDN), Aston Martin, +1:08,174 08. Liam Lawson (NZ), Racing Bulls, +1:09,451 09. Max Verstappen (NL), Red Bull Racing, +1:12,645 10. Kimi Antonelli (I), Mercedes, +1 Runde 11. Isack Hadjar (F), Racing Bulls, +1 12. Lewis Hamilton (GB), Ferrari, +1 13. Nico Hülkenberg (D), Sauber, +1 14. Carlos Sainz (E), Williams, +1 15. Alex Albon (T), Williams, +1 16. Esteban Ocon (F), Haas, +1 17. Yuki Tsunoda (J), Red Bull Racing, +1 18. Franco Colapinto (RA), Alpine, +1 19. Pierre Gasly (F), Alpine, +1 Out Oliver Bearman (GB), Haas, Unterboden beschädigt
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WM-Stand (nach 14 von 24 Grands Prix und 3 von 6 Sprints) Fahrer 01. Piastri 284 Punkte 02. Norris 275 03. Verstappen 187 04. Russell 172 05. Leclerc 151 06. Hamilton 109 07. Antonelli 64 08. Albon 54 09. Hülkenberg 37 10. Ocon 27 11. Alonso 26 12. Stroll 26 13. Hadjar 22 14. Gasly 20 15. Lawson 20 16. Sainz 16 17. Bortoleto 14 18. Tsunoda 10 19. Bearman 8 20. Colapinto 0 21. Doohan 0 Konstrukteurspokal 01. McLaren 559 Punkte 02. Ferrari 260 03. Mercedes 236 04. Red Bull Racing 194 05. Williams 70 06. Aston Martin 52 07. Sauber 51 08. Racing Bulls 45 09. Haas 35 10. Alpine 20
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