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Lettenbichler über Roof-of-Africa-Sieger Kabakchiev: «Er wird mehr wollen»

Der KTM-Werksfahrer und Seriensieger Manuel Lettenbichler wurde bei der Roof of Africa von Teo Kabakchiev (Sherco) auf den zweiten Platz verwiesen. Es war der erste Sieg des Bulgaren in einem WM-Lauf.

Im Artikel erwähnt

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Reiht er sonst einen Sieg an den anderen, so fehlt dem Hard-Enduro-Ausnahmekönner Manuel Lettenbichler noch ein Sieg bei der auch «Mother of Hard Enduro» genannten Roof of Africa in Lesotho. 2026 war es ausnahmsweise mal kein Südafrikaner, wie im Vorjahr James Moore oder der neunfache Sieger Wade Young, sondern der Bulgare Teo Kabakchiev aus dem Sherco-Werksteam, der mit einer herausragenden Leistung am Ende der drei Renntage an der Spitze der Gesamtwertung landete. SPEEDWEEK.com sprach exklusiv mit Manuel Lettenbichler über die Roof und Kabakchiev.

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Manuel, die Roof scheint nicht wirklich dein Ding zu sein. Was hat gefehlt? Ich habe mein Bestes gegeben und bin mit meiner Leistung eigentlich sehr zufrieden. In der ersten Runde bin ich viel allein gefahren, und ich hatte daher mit der Navigation einiges zu tun. Es war nicht wirklich technisch herausfordernd, aber sehr ermüdend.

Wie sind die zwei ersten Tage für dich verlaufen? Bei den zwei Prolog-Läufen habe ich im zweiten leider einen Fehler in einer Auffahrt gemacht. Als WM-Führender habe ich starten müssen und meiner Meinung nach einen guten Job gemacht, das Rennen zu eröffnen. Beim zweiten Lauf war es etwas einfacher, weil du dann wusstest, wohin und wie du fahren musstest. Aber da habe ich eben den Fehler gemacht und fast eine Minute verloren. Am zweiten Tag habe ich am Anfang auch einen kleinen Fehler gemacht und wir sind eine Zeit lang in der Gruppe gefahren. Ashton und ich sind dann recht flott unterwegs gewesen und noch an die Führenden rangekommen.

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Wie ordnest du die Leistung von Teo hier ein? Das ist mega für Teo, es freut mich sehr für ihn. Er ist wirklich sehr stark gefahren. Teo war die Woche wirklich eine Klasse für sich, hat sehr gut navigiert und ist sauber gefahren. Der wird auf jeden Fall durch den Sieg hier bei der Roof auch sehr ambitioniert in die Türkei zum Sea to Sky fahren. Das Rennen dort liegt ihm auch, denke ich. Er wird mehr wollen, denn wenn man ein solch großes Rennen wie die Roof gewinnt, dann will man gleich weitermachen. Das wird spannend in der Türkei.

Wie kam es zustande, dass ihr als Team die Roof nun doch gefahren seid? Das Team hat sich dazu entschieden, dieses Jahr die ganze Serie zu fahren. Daher hat man mich hier in Lesotho gesehen und wir werden auch die letzten zwei Rennen bestreiten.

Welche Unterschiede siehst du zwischen der Roof of Africa und dem Sea to Sky? Sie sind beide steinig, es sind beides Bergrennen. Sea to Sky ist aber schon noch technischer und anspruchsvoller und hat einen ganz anderen Vibe – Strand, Küste und Berg. Also ja, es ist definitiv ein großer Unterschied zwischen den beiden Rennen. Ich freue mich darauf. Auch, dass die Saison dann demnächst vorbei ist.

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