From Zero to Hero: Fenton Seabright ist an der Sportbike-Spitze angekommen
In der abgeschafften Supersport-WM 300 füllte Fenton Seabright nur das Feld auf, doch in der neuen Sportbike-WM blüht der Triumph-Pilot zum Siegfahrer auf. Magny-Cours war sein bestes Wochenende.
Auf den WM-Rängen 35, 13 und 26 zeigte Fenton Seabright in drei Jahren Supersport-WM 300 nur selten eine überzeugende Leistung – zwei Pole-Position und vier schnellste Rennrunden bei 48 Starts. In diesem Jahr ist der 24‑Jährige kaum wiederzuerkennen. Nach zwei schwierigen Meetings in Portimão und Assen – sein Sportbike-Team von Road-Racer Peter Hickman war erst kurz zuvor aus dem Boden gestampft – überzeugt der Engländer seit Most mit einer starken Performance.
Im ersten Lauf in Aragón fuhr Seabright als Dritter erstmals auf das Podest und in Misano erneut. Am vergangenen Wochenende in Magny-Cours erkämpfte sich der Triumph-Pilot am Samstag seinen ersten Sieg, um im zweiten Rennen am Sonntag erneut als Dritter auf das Podium zu steigen.
«Ein unglaubliches Gefühl – auf dem obersten Podest zu stehen und seine Nationalhymne zu hören, ist fantastisch. Ich kämpfte mit dem WM-Leader und natürlich ist das alles andere als einfach. Mir wurde klar, dass wir zusammen mit Antonio Torres den Speed haben, um eine Lücke herauszufahren. Dass es für mich mit dem Sieg endete, ist ein wahr gewordener Traum», erzählte Seabright. «Ich hatte im Warm-up am Sonntag einen Sturz, bei dem mein Arm unter dem Motorrad festklemmte. Das hat mir im zweiten Rennen nicht gerade geholfen, aber ich startete von Pole und hatte in Kurve 1 niemanden vor mir. Ich ging es zuerst locker an und hoffte auf einen weiteren Sieg. Es ging dann aber noch härter zur Sache als im ersten Lauf; jeder schien aggressiver zu pushen. PHR ist das einzige Team, das es zweimal aufs Podium geschafft hat, also bin ich happy.»
Der WM-Zug ist für Seabright zwar abgefahren, aber der WM-Siebte (105 P.) könnte noch dem WM-Vierten Carter Thompson (122 P./Yamaha) gefährlich werden.
«Ich habe drei Podestplätze in Folge eingefahren, darüber kann ich mich nicht beschweren. Magny-Cours ist definitiv ein Wochenende, an das ich mich lange erinnern werde», betonte der Triumph-Pilot. «Der erste Sieg in einer Weltmeisterschaft bedeutet mir unglaublich viel, und danach noch als Dritter auf dem Podium. Ich hoffe, dass wir diesen Schwung mit nach Cremona nehmen können.»
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