Der Ducati-Pilot aus dem Team Triple M ließ im Kampf um die Pole-Position mal wieder nichts anbrennen. Obendrauf gab es noch sechs Zehntel Vorsprung vor dem Rest des Feldes. BMW mit in Reihe 1.
Noch vor dem ersten Rennen 2026 wurden hinter den Kulissen Fahrerverträge für 2027 vorbereitet. Bei allem Neuigkeitswert dürfte das dem Sport mehr Schaden als Nutzen bringen. Ein Kommentar.
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Zum Samstags-Highlight der IDM Superbike, der Superpole 2, war das Thermometer bei motorradfreundlichen 26 Grad stehengeblieben. Zwölf Fahrer hatten im PrePractice am Freitag den direkten Sprung in die entscheidende Sitzung geschafft. Soma Görbe, Martin Vugrinec und Bálint Kovács waren nach ihrer erfolgreichen Superpole 2 noch dazu gestoßen.
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15 Minuten blieben im Kampf um die besten Startplätze übrig. In der Ducati-Box wartete man mal wieder dezent ab, bis sich das Gros des Feldes auf den Weg gemacht und Lukas Tulovic und Lorenzi Zanetti frei Bahn nach vorne hatten. Auch Leandro Mercado und Hannes Soomer ließen sich zu Beginn ein paar Augenblicke Zeit. Die erste flotte Runde kam von BMW-Mann Jan-Ole Jähnig. Er fuhr mit einer 1.24,264 min auf den ersten Platz, gefolgt von seinem Teamkollegen Ton Finsterbusch. Doch Ducati-Mann Tulovic zeigte wieder auf Anhieb eine Runde der Extra-Klasse und schob sich mit einer 1.23,654 min auf Rang 1 und hatte damit 0,6 sec Vorsprung vor Jähnig und 0,9 sec auf seinen Teamkollegen Zanetti, der damit Finsterbusch einkassiert hatte.
Florian Alt hatte nach zwei Runden wieder die Box angefahren und stand damit als Zehnter in der Liste und stand auch zur Halbzeit noch in der Box. Mal wieder ein Show, die nichts für schwache Nerven war. Auch der Rest der Meute, ausgenommen Soomer und Milan Merckelbagh, hielt sich zur Halbzeit in der Box auf.
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Soomer ergatterte mit einer 1.24,443 min den dritten Rang, zu Tulovics Bestzeit fehlten aber immer noch 0,789 sec. Fünf Minuten vor Trainingsende ging dann auch Alt auf seine Outlap. Ebenso Görbe und Kevin Orgis. Der Boxenstopp von Soomer war maximal kurz, denn inzwischen hatte sich Alt mit einer Zeit von 1.24,396 min am Esten vorbei auf den dritten Rang geschoben. Die Zeiten von Tulovic, inzwischen in die Box gerollt, und Jähnig hatten nach wie vor Bestand.
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In der letzten Minute waren die wilden 15 dann auf der Strecke wieder komplett. Für Finsterbusch ging es noch vor auf den dritten Platz. An den beiden Spitzenzeiten änderte sich nichts mehr. Kevin Orgis war auf den letzten Metern noch abgeflogen, blieb auf den ersten Blick aber unverletzt.
Ergebnis IDM Superbike Superpole 2 1. Lukas Tulovic (D/Ducati) 1.23,654 min 2. Jan-Ole Jähnig (D/BMW) 1.24,264 min 3. Toni Finsterbusch (D/BMW) 1.24,373 min 4. Florian Alt (D/Honda) 1.24,396 min 5. Hannes Soomer (EST/BMW) 1.24,443 min 6. Lorenzo Zanetti (I/Ducati) 1.24,587 min 7. Leandro Mercado (RA/BMW) 1.24,603 min 8. Soma Görbe (H/BMW) 1.24,889 min 9. Bálint Kovács (H/BMW) 1.24,902 min 10. Leon Orgis (D/BMW) 1.25,164 min 11. Martin Vugrinec (HR/Kawsaki) 1.25,233 min 12. Maximilian Kofler (A/Yamaha) 1.25,382 min 13. Kevin Orgis (D/BMW) 1.25,445 min 14. Max Schmidt (D/BMW) 1.25,671 min 15. Milan Merckelbagh (NL/BMW) 1.25,773 min 16. Twan Smits (NL/Yamaha) 1.25,566 min 17. Sandro Wagner (D/BMW) 1.25,602 min 18. Christoph Beinlich (D/BMW) 1.25,668 min 19. Christian Gamarino (I/Kawasaki) 1.25,753 min 20. Marco Fetz (D/BMW) 1.26,088 min
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