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Inzell GP 2: Niclas Svensson siegt – Drama um Martin Haarahiltunen

Martin Haarahiltunen war in Inzell erneut der beste Mann des Tages, bis es im Finale zu einem dramatischen Sturz kam und er im Re-run nicht mehr antreten konnte. Niclas Svensson siegte vor Luca Bauer.

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Nachdem er bereits am ersten Renntag in Inzell ungeschlagen geblieben war, lieferte Martin Haarahiltunen auch am zweiten Renntag in der ausverkauften Max-Aicher-Arena ein lupenreines Maximum ab und zog direkt in das entscheidende Tagesfinale ein. Ihm folgte Niclas Svensson, der sich zum Vortag steigern konnte und nur gegen Haarahiltunen einen Punkt abgab.

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Im Last-Chance-Heat, in den diesmal Max Koivula trotz 13 Punkten aus den Vorläufen musste, tummelten sich auch gleich drei deutschsprachige Starter. Zu Luca Bauer und Max Niedermaier, die sich im Vergleich zum Vortag noch einmal steigern konnten, gesellte sich noch Franky Zorn, der diesmal zehn Punkte in den Vorläufen schrieb.

Der Finne Koivula machte dann im Last-Chance-Heat die Pace und Bauer konnte sich im ersten Eck auf der äußeren Linie noch vor Max Niedermaier setzen und dann auch Zorn schnappen, was ihm den ersehnten Platz im Finale einbrachte. «Auf alle Fälle war das heute besser und es hat auch mehr Spaß gemacht. Es war natürlich bitter, dass der Abbruch kam als ich vor Svensson war», bilanzierte Niedermaier, der dann im Last-Chance-Heat ausschied. «Ich bin hier außen herum gefahren wie früher, dann hat sich aber der Luca vor mich gesetzt.»

Martin Haarahiltunen stürzte im Finale und konnte nicht mehr weiterfahren

Das Tagesfinale nahm einen dramatischen Verlauf: Haarahiltunen ging direkt in Front und hatte Koivula im Nacken, der in der zweiten Runde in der Startkurve eine Attacke fuhr. In Folge derer er dann die Line des Schweden kreuzte und beide spektakulär stürzten. Koivula wurde daraufhin vom Re-run ausgeschlossen. Für Haarahiltunen war hier Schluss, nachdem er von der Bahn transportiert worden war.

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«Ich habe große Schmerzen in meinem Knie und muss das jetzt in Schweden röntgen lassen», erzählte der Schwede später im Gespräch mit SPEEDWEEK.com. «Ich kam einen halben Meter nach innen und da war dann Max und hat mich erwischt. Es war ein Rennunfall und ich mache ihm da keine Vorwürfe.»

Die Wiederholung des Finales bestritten dann nur noch Svensson und Bauer: Der Deutsche mühte sich vier Runden lang um am Schweden vorbeizukommen, fand jedoch keinen Weg an die Spitze, so dass Svensson vor Bauer siegte. «Ich bin zufrieden, dass ich im Finale war und ich hätte auch gerne gewonnen, weil die Chance da war», so der Zweitplatzierte Bauer im Anschluss an das Finale. «Ich habe alles probiert, aber es hat nicht gereicht»

Für Svensson war die Freude über den Sieg jedoch etwas getrübt, da sein Schulfreund das Finale nicht mehr bestreite konnte. «Ich hoffe Martin und Max sind beide okay», so der Sieger bei der Siegerehrung. «Ein Sieg ist natürlich ein Sieg, aber ich wäre glücklicher, wenn ich mit Max und Martin im Rennen gewonnen hätte.»

Es gab noch weitere Pechvögel

Großer Pechvogel des Tages war zudem Heikki Huusko, der bei einem Crash in der ersten Kurve in der Streckenbegrenzung landete und während des Rennens am linken Oberschenkel genäht werden musste. Dennoch kehrte der Finne, der am Vortag noch Dritter geworden war, ins Rennen zurück und holte bei einem weiteren Sturz immerhin noch fünf Laufpunkte und sechs Punkte für die WM-Wertung.

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Für Hans Weber begann der zweite Renntag erneut mit einem Ausflug ins Innenfeld. Nach zwei Ausfällen meldete sich der Eis-Hans von den letzten beiden Läufen ab. Durch die Ausfälle von Huusko und Weber kamen auch Franz Mayerbüchler und Christoph Kirchner zum Zuge. Vor allem Kirchner wusste mit drei Punkten aus zwei Einsätzen zu überzeugen und auch Mayerbüchler holte wie Wildcardfahrer Maximilian Niedermaier zwei Punkte.

Ergebnisse Eisspeedway WM-Finale 2, Inzell:

  • 1. Niclas Svensson (S), 20 WM-Punkte/ 14 Vorlaufpunkte

  • 2. Luca Bauer (D), 18/12

  • 3. Martin Haarahiltunen (S), 16/15

  • 4. Max Koivula (FIN), 14/13

  • 5. Max Niedermaier (D), 12/9

  • 6. Franz Zorn (A), 11/10

  • 7. Lukas Hutla (CZ), 10/8

  • 8. Ove Ledström (S), 9/8

  • 9. Filip Jäger (S), 8/7

  • 10. Sebastian Reitsma (NL), 7/6

  • 11. Heikki Huusko (FIN), 6/5

  • 12. Christoph Kirchner (D), 5/3

  • 13. Andrej Divis (CZ), 4/2

  • 14. Leon Kramer (NL) 3/2

  • 15. Maximilian Niedermaier (D), 2/2

  • 16. Jasper Iwema (NL), 1/2

  • 17. Franz Mayerbüchler (D), 0/2

  • 18. Hans Weber (D), 0/0

  • Last-Chance-Heat: 1. Max Koivula, 2. Luca Bauer, 3. Max Niedermaier, 4. Franz Zorn

  • Finale: 1. Niclas Svensson, 2. Luca Bauer, 3. Martin Haarahiltunen (N), 4. Max Koivula (d)

Stand nach 2 von 3 Finalrennen:

  • 1. Martin Haarahiltunen (S), 36 WM-Punkte

  • 2. Niclas Svensson (S), 34

  • 3. Max Koivula (FIN), 32

  • 4. Luca Bauer (D), 30

  • 5. Max Niedermaier (D), 23

  • 6. Heikki Huusko (FIN), 22

  • 7. Franz Zorn (A), 21

  • 8. Ove Ledström (S), 18

  • 9. Lukas Hutla (CZ), 17

  • 10. Sebastian Reitsma (NL), 15

  • 11. Filip Jäger (S), 13

  • 12. Jasper Iwema (NL), 7

  • 13. Andrej Divis (CZ), 7

  • 14. Christoph Kirchner (D), 5

  • 15. Leom Kramer (NL), 5

  • 16. Hans Weber (D), 4

  • 17. Maximilian Niedermaier (D), 3

  • 18. Franz Mayerbüchler (D), 0

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