Markus Reiterberger nach BMW-Bestzeit in Le Mans: «Sehr zuversichtlich!»
BMW überzeugt beim EWC-Test in Le Mans mit Bestzeiten. Markus Reiterberger zeigt sich hochzufrieden und blickt optimistisch auf den Saisonauftakt der Langstrecken-WM.
Beim offiziellen
Mit dabei: Markus Reiterberger, der gemeinsam mit seinen Teamkollegen Michael van der Mark, Steven Odendaal und Jeremy Guarnoni die BMW M 1000 RR auf Herz und Nieren prüfte. Der 32-Jährige zog nach den intensiven Testfahrten ein durchweg positives Fazit – und das nicht ohne Grund.
BMW zuversichtlich: Konstant und schnell
«Wir sind an beiden Tagen die schnellste Rundenzeit gefahren und haben den Test auf der ersten Position beendet», erklärte Reiterberger zufrieden. «Das Renntempo passt, alle drei Fahrer sind schnell und konstant, das Team arbeitet super.» Tatsächlich führte BMW sowohl am Dienstag als auch am Mittwoch die Zeitenlisten an und setzte mit einer 1:34,597 Minuten schnellen Runde die Bestmarke des gesamten Tests.
Neben der reinen Performance lag der Fokus auch auf Detailarbeit. «Wir haben einen sehr guten Test gehabt und haben viel an der Elektronik gearbeitet», so Reiterberger weiter. «Auch mit den Reifen haben wir einen guten Schritt nach vorn gemacht und verstehen sie jetzt viel besser als in der letzten Saison.» Eine Entwicklung, die im engen Feld der EWC den entscheidenden Unterschied machen könnte.
Große Entschlossenheit nach dem Saisonfinale 2025
Der starke Auftritt in Le Mans kommt nicht von ungefähr. Nach der bitter verpassten Titelchance im vergangenen Jahr – ein Ausfall kurz vor Schluss der 24 Stunden von Le Mans kostete BMW den möglichen Triumph – ist die Motivation im Team umso größer. Die Entschlossenheit ist spürbar, der Fokus klar auf den WM-Titel gerichtet.
Reiterberger bringt es auf den Punkt: «Wir treten in diesem Jahr mit einem sehr guten Paket an. Ich möchte mich bei meinem Team und meinen Teamkollegen für die sehr gute Arbeit bei diesem Test bedanken. Ich bin sehr zuversichtlich und extrem motiviert für den Start in die Saison.»
Doch die Konkurrenz schläft nicht. Hinter BMW präsentierten sich F.C.C. TSR Honda France und YART-Yamaha in Schlagdistanz, auch weitere Teams wie Yoshimura-SERT-Suzuki oder Autorace UBE Racing mischten vorne mit. Die Leistungsdichte ist hoch, das Feld eng beisammen – beste Voraussetzungen für eine spannende Saison. Der Auftakt zur EWC 2026 erfolgt am 18. April mit den legendären 24 Heures Motos in Le Mans.
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