Alonso: «War derselbe Fahrer, der in Silverstone den Faden verloren hatte»
Im Moto2-Rennen in Aragon lieferte sich David Alonso mit Izan Guevara ein enges Duell um Platz 2. Der Kolumbianer hatte das Nachsehen, war aber dennoch überglücklich. «Ich hatte richtig viel Spaß!»
Nach zwei enttäuschenden Rennwochenenden auf dem Sachsenring und in Silverstone, wollte David Alonso in Aragon wieder um Top-Positionen kämpfen. Im Qualifying stellte er seine Kalex auf Startplatz 5. Von dort kämpfte sich der Aspar-Pilot während des Rennens über 19 Runden kontinuierlich nach vorne. Gresini-Pilot Alonso Lopez war an der Spitze in einer eigenen Liga unterwegs, aber Izan Guevara (Pramac) war in Reichweite.
In der letzten Runde lieferten sich Alonso und Guevara einen engen Kampf um Platz 2. Alonso konnte Guevara mehrmals überholen, doch dieser konterte jedes Mal erfolgreich. Am Ende musste sich Alonso um 0,081 sec geschlagen geben.
«Ich hatte richtig viel Spaß. Ich habe das Rennen von der ersten bis zur letzten Runde genossen; in jeder Runde konnte ich mein eigenes Tempo vorgeben und mehrere Überholmanöver zeigen», war David Alonso mit seinem Rennen zufrieden. «Am besten hat mir gefallen, dass ich immer noch derselbe Fahrer war, der in Silverstone den Faden verloren hatte, aber dieses Mal habe ich tief durchgeatmet und mir gesagt: ‚Bleib auf der Linie‘.»
David Alonso: «Im letzten Rennen war ich völlig aus der Bahn geraten»
In Silverstone rollte Alonso auf Platz 21 über die Ziellinie, er war nicht konkurrenzfähig. «Im letzten Rennen war ich völlig aus der Bahn geraten, aber ich habe den Glauben nicht verloren, und nun haben wir es endlich wieder aufs Podium geschafft», meinte er erleichtert. «Diese beiden Wochenenden haben mir gezeigt, dass ich mehr an mich glauben muss und dass wir die Situation noch zum Guten wenden können. Das Rennen war wie ein Videospiel – ich habe immer wieder überholt, und es wurde immer enger.»
Zur spannenden letzten Runde meinte Alonso: «Es war ein sehr knappes Finish mit Izan Guevara, aber es war ein harter und fairer Kampf. Es ist großartig, Kurve für Kurve Seite an Seite mit einem anderen Fahrer zu fahren, ohne dass einer von uns auch nur eine einzige unsportliche Aktion zeigt. Ich möchte dem Team dafür danken, dass es mir geholfen hat, weiter zu lächeln, und auch allen Fans in Aragon, die mich unterstützt haben. Auf den Tribünen waren jede Menge ‘80er’ zu sehen!»
Nach Rang 3 in Aragon hat der nächstjährige MotoGP-Pilot nun 132 Punkte auf seinem Konto. Damit liegt er in der WM-Tabelle auf Position 6. Auf Leader Manuel Gonzalez (Intact GP) fehlen ihm 75,5 Punkte.
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