SBK Magny-Cours, FP1: Drei Ducati an der Spitze – Vierge Bester des Rests
Ducati fährt auch in Magny-Cours vorne, Seriensieger Nicolo Bulega gab im FP1 der Superbike-WM am Freitagvormittag den Ton an. Dank Xavier Vierge präsentierte sich Yamaha als zweitstärkste Kraft.
In Magny-Cours herrscht schönstes Sommerwetter mit Temperaturen um die 30 Grad Celsius. Da es über das ganze Wochenende so bleiben soll, bereiten sich die Fahrer und Teams auf eine Hitzeschlacht vor, bei der die Haltbarkeit der Reifen eine wichtige Rolle spielen wird.
Viele Teams aus der Superbike- und Supersport-WM waren während der langen Sommerpause beim Testen, teilweise auch in Magny-Cours in Zentralfrankreich. Die meisten Verletzten haben sich gut erholt, von den 22 Superbike-Stammfahrern
Zu Beginn des ersten 45-minütigen Superbike-Trainings am Freitag um 10.20 Uhr hatte es 23 Grad Celsius, die Asphalttemperatur betrug 30 Grad. Nach 5 min stürzte Bahattin Sofuoglu (Motoxracing Yamaha) in Kurve 2, die Session musste anschließend zur Streckenreinigung unterbrochen werden. Als es weiterging, sorgte Sam Lowes (Marc VDS Ducati) mit 1:35,840 min für die erste nennenswerte Bestzeit. Zum Vergleich: Den Pole-Rekord hält Toprak Razgatlioglu (BMW) seit 2025 mit 1:34,930 min, die schnellste Rennrunde drehte der Türke im gleichen Jahr im Sprint in 1:35,500 min.
Nico Bulega gibt die Pace vor
Zur Halbzeit lagen die Top-9 innerhalb 1 sec, die Top-5 auf einer Ducati. In den letzten 15 min wurde das Feld kräftig durcheinandergewürfelt, was damit zu tun hatte, wer mit neuem Hinterreifen auf Zeitenjagd ging und wer nicht. WM-Leader Nicolo Bulega katapultierte sich 7 min vor Schluss mit seiner Werks-Ducati mit 1:35,556 min an die Spitze – an diese Zeit kam keiner mehr heran.
Bulega folgen Sam Lowes und Iker Lecuona, Vierter wurde überraschend Yamaha-Werksfahrer Xavi Vierge, während seine Markenkollegen alle außerhalb der Top-12 landeten. Fünfter, Sechster und Siebter wurden mit Alberto Surra, Yari Montella und Lorenzo Baldassarri drei weitere Ducati-Piloten, dann folgt BMW-Werksfahrer Danilo Petrucci. Garrett Gerloff brachte die einzige Ducati im Feld auf Platz 9, Alex Lowes die schnellste Bimota auf Position 10 und Jake Dixon wurde als bester Honda-Fahrer Elfter.
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