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Domi Aegerter: «Schweizer sollten in IDM & CEV»

In der Moto2-WM ist die Schweiz mit fünf Piloten und zwei Siegfahrern derzeit bestens aufgestellt. SPEEDWEEK.com fragte Dominique Aegerter, warum jedoch der Nachwuchs fehlt.

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2015 werden fünf Schweizer in der Moto2-Klasse der Weltmeisterschaft antreten: Dominique Aegerter, Tom Lüthi, Robin Mulhauser, Randy Krummenacher und Rookie Jesko Raffin. Aegerter und Lüthi, die sich seit diesem Jahr zusammen mit Landsmann Mulhauser eine Teamstruktur teilen, wollen 2015 um den Moto2-Titel kämpfen.

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Dass beide die besten Chancen darauf haben, zeigten sie mit Siegen und Podestplätzen in der vergangenen Saison. Um noch schlagkräftiger zu werden, wechselten sie für 2015 auf Chassis von Kalex.

Mit SPEEDWEEK.com sprach Dominique Aegerter, der 2014 WM-Rang 5 belegte, über die starken Schweizer in der Weltmeisterschaft und den fehlenden Nachwuchs.

Dominique, 2015 sind nun fünf Schweizer in der Moto2-Klasse unterwegs. Macht dich das stolz?

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Natürlich ist es ein Traum, an der Weltspitze unterwegs zu sein. Die Schweiz ist ein kleines Land, das keine Rennstrecken hat. Trotzdem sind wir in der Moto2-Klasse fast gleichauf mit den Spaniern. Das ist sehr gut für uns. Auch was die Sponsoren betrifft, sind wir ordentlich aufgestellt.

Wie sieht es mit dem Nachwuchs in der Schweiz aus?

Eher schlecht, denn es ist ohne Rennstrecken sehr schwierig. Doch die notwendige Medienpräsenz ist sicher vorhanden. Das reicht jedoch nicht aus. Man braucht die Familie und starke Sponsoren im Hintergrund.

Wer fördert Talente von offizieller Stelle?

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Wir haben dafür die Schweizer Motorrad-Föderation. Es gibt auch eine Meisterschaft: Swiss Moto Racing. Bis 2013 war sie in die Deutsche Rundstrecken Championship integriert. Es gibt außerdem Motocross-Vereine, wo Jugendliche den Einstieg machen können.

Welche Meisterschaft würdest du Schweizer Nachwuchsfahrern empfehlen?

Ich denke, junge Fahrer können im Ausland viel lernen. Deutschland ist dabei ein guter Anfang. Es ist nicht allzu weit weg von der Schweiz und bezahlbar. Dort kann man den Lernprozess starten. Wenn man sich dann weiterentwickelt hat und konkurrenzfähiger wird, dann sollte man in die Spanische Meisterschaft wechseln. Ich denke, es ist ein guter Übergang, nach der Deutschen in die Spanische Meisterschaft zu gehen. Von dort aus kann man dann den WM-Einstieg schaffen. Ich selbst kam über die Deutsche Meisterschaft und die Europameisterschaft in die Motorrad-WM.

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