Vertrags-Crash bei American Racing: Ramirez ist raus!
Was sich bereits angedeutet hat, ist fix: Der Tscheche Filip Salac startet 2026 wieder in der Moto2-Weltmeisterschaft – aber für Team American Racing. Marcos Ramirez, der bereits unterschrieben hatte, muss gehen.
Die US-Mannschaft American Racing gilt eigentlich als Mannschaft mit stabiler Ausrichtung. Der Kalifornier Joe Roberts ist das Aushängeschild der von Eitan Butbul geführten Einheit. Sechs Podestplätze stehen in vier Jahren auf der Erfolgsliste, 2024 war man lange Zeit mit Rennen um die WM-Krone der mittleren GP-Kategorie.
Dazu ist Marcos Ramirez an Bord. Der Spanier wechselte während der Saison 2023 zu American Racing und stellte sich seitdem alles andere als untalentiert dar. In der laufenden Kampagne lag der Hobby-Triathlet zunächst vor Roberts, aktuell rangiert er mit einem Zähler Abstand direkt hinter dem US-Boy.
Auch aufgrund der soliden sportlichen Darbietung des 27-Jährigen war man sich schon früh einig, die Zusammenarbeit auch 2026 fortzusetzen. Im Rahmen des Österreich-GP wurde verkündet: Marcos Ramirez fährt auch im nächsten Jahr bei American Racing.
Doch dem ist nicht so. Nicht Marcos Ramirez, sondern Filip Salac fährt 2026 neben Roberts in den Farben der Amerikaner. Nach Kenntnisstand von SPEEDWEEK.com spielten zwei Faktoren bei dem Vertrags-Crash mit.
Zum einen bot sich auf dem
Dazu kommt, dass es zuletzt gröbere Unstimmigkeiten hinter den American-Racing-Kulissen gegeben haben soll. Fakt ist: Das Management von Marco Ramirez ist auch eingebunden in das
Differenzen zwischen der Teamleitung bei American Racing und dem Andifer Racing plus die Aussicht auf eine solide Finanzlage dank Salac – ohne vermeintlichen sportlichen Einbruch – hatten offensichtlich genug Kraft, um die ursprünglichen Pläne über Bord und die fixe Vereinbarung mit Marco Ramirez in den Schredder zu werfen.
Noch sind in der Moto2-WM nicht alle Türen zugefallen, aber Stand heute hat der zweifache Moto3-GP-Sieger Ramirez 2026 keinen Job im Fahrerlager.
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