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Joel Kelso (2.): «Der erste Sieg wird bald kommen»

Joel Kelso wurde im Moto3-Rennen in Le Mans Zweiter. Das harte Manöver von David Munoz in der letzten Kurve kostete ihn den ersten GP-Sieg. Kelso nahm es gelassen und ist zuversichtlich, dass dieser bald kommen wird.

Im Artikel erwähnt

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Joel Kelso holte sich zunächst im Moto3-Qualifying in Le Mans Startplatz 3 – hinter den beiden Rookies Maximo Quiles (Aspar) und Guido Pini (Intact GP). Im Rennen am Sonntag kam der Australier gut weg, am Ende der ersten Runde hatte er sich bereits die Führung von Quiles geholt. Danach führte er das Rennen die meiste Zeit an und lieferte sich dabei mit Jose Antonio Rueda, David Munoz und Guido Pini einen harten Kampf um den Sieg.

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In der letzten Runde folgte der Showdown: Munoz wagte in der letzten Kurve ein riskantes Überholmanöver gegen den Führenden Kelso. Dabei berührte der Spanier den Australier – beide gingen weit, Rueda schlüpfte durch und siegte. Kelso überquerte die Ziellinie als Dritter. Wegen des harten Manövers wurde Munoz jedoch auf den dritten Platz strafversetzt, womit für Kelso immerhin Rang 2 und 20 Punkte heraussprangen.

Zur Aktion von Munoz gegen ihn meinte Kelso in der anschließenden Pressekonferenz: "Ich möchte keine Worte darüber verlieren, was passiert ist. Am Ende hatten wir ein sehr gutes Wochenende und eine sehr gute Pace. Ich habe im Rennen fast alle Runden angeführt – darüber bin ich sehr happy", strich er das Positive hervor. "Wenn man vorne kämpft und das Feld für die meiste Zeit im Rennen anführt, dann beweist dies, dass ich viel Vertrauen und ein gutes Gefühl für das Bike hatte. Ich bin sehr glücklich darüber, auf dem Podest zu stehen."

Dass es Munoz noch einmal versuchen würde, war keine Überraschung. Hätte es etwas gebracht, wenn Kelso in der letzten Kurve eine engere Linie gewählt hätte? "Am Ende kannst du nicht für die anderen entscheiden, wo sie fahren. Du kannst dich nur so gut verteidigen, wie du es kannst – das habe ich getan. So etwas kann passieren in einem Moto3-Rennen in der letzten Kurve", betonte er. "Klar, ist es enttäuschend, aber darüber gibt es eigentlich nichts mehr zu sagen – es kann passieren."

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Der MTA-Pilot zeigte ein starkes Rennen und gab eine enorme Pace vor – und das bei wechselhaften Bedingungen mit vereinzelt nassen Stellen auf dem Circuit Bugatti. War es seine Strategie, von Beginn an so vehement loszulegen? "Ich kann mich an derartige Bedingungen sehr gut anpassen, und ich habe mich im Rennen von Beginn an sehr gut zurechtgefunden. Mein Plan war es, gleich zu Beginn eine Lücke herauszufahren und auf ein kleines Spitzenfeld zu reduzieren", bestätigte Kelso. "Danach galt es, das Rennen zu managen – ich hätte nicht gedacht, dass ich dieses über die meiste Zeit mit dieser Pace anführen könnte. Aber der Reifenverschleiß war etwas höher als erwartet – vielleicht wegen den nassen Stellen. Ich konnte es aber gut managen."

Rueda holte in Le Mans seinen vierten Saisonsieg. In der WM-Tabelle liegt Kelso als Dritter nun 39 Punkte hinter dem Spanier. "Er hatte Pech in Argentinien, danach hat er zwei Rennen gewonnen. Wenn ich auch die nächsten beiden Rennen gewinnen kann, wäre das super", lächelte der 21-Jährige. "Nein, ich bin froh darüber, hier zu sein. Mir fehlte etwas das Glück, um meinen ersten Sieg zu holen, aber der wird kommen. Es war erst das sechste Rennen. Wir sind so stark im Moment – wenn wir so weitermachen, dann wird der erste Grand-Prix-Sieg schon sehr bald kommen."

Ergebnisse Moto3 Le Mans, Rennen (11. Mai):

1. Jose Antonio Rueda (E), KTM, 20 Runden in 34:01,752 min

2. Joel Kelso (AUS), KTM, +0,636 sec

3. David Munoz (E), KTM, +0,124*

4. Alvaro Carpe (E), KTM, +3,788

5. David Almansa (E), Honda, +6,001

6. Taiyo Furusato (J), Honda, +6,343

7. Maximo Quiles (E), KTM, +6,521

8. Adrian Fernandez (E), Honda, +6,876

9. Luca Lunetta (I), Honda, +7,192

10. Valentin Perrone (ARG), KTM, +7,241

11. Dennis Foggia (I), KTM, +8,574

12. Scott Ogden (GB), KTM, +8,832

13. Jacob Roulstone (AUS), KTM, +12,153

14. Cormac Buchanan (NZ), KTM, +12,257

15. Nicola Carraro (I), Honda, +12,448

17. Guido Pini (I), KTM, +29,799

20. Noah Dettwiler (CH), KTM, +31,130

21. Jakob Rosenthaler (A), KTM, +1:26,153 min

*1 Position nach hinten strafversetzt

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WM-Stand nach 6 von 22 Rennen:

1. Jose Antonio Rueda, 116 Punkte. 2. Angel Piqueras 87. 3. Joel Kelso 77. 4. Adrian Fernandez 61. 5. Taiyo Furusato 58. 6. Alvaro Carpe 56. 7. Matteo Bertelle 40. 8. Luca Lunetta 36. 9. Ryusei Yamanaka 34. 10. David Almansa 33. 11. Dennis Foggia 32. 12. Stefano Nepa 29. 13. David Munoz 26. 14. Maximo Quiles 20. 15. Guido Pini 20.

Konstrukteurs-WM:

1. KTM, 150 Punkte. 2. Honda 87.

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