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Moto3-Bikes: Entwicklung auch nach 2021 eingefroren

Im Zuge der Corona-Krise wurde die Motorrad-Spezifikation in der Moto3-WM für 2020 und 2021 eingefroren, diese Maßnahme wurde verlängert. Die GP-Commission traf beim Catalunya-GP auch noch andere Entscheidungen.

Moto3

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Die Grand Prix Commission – bestehend aus Carmelo Ezpeleta (Dorna), Paul Duparc (FIM), Hervé Poncharal (IRTA), Takeo Yokoyama (Honda) und Massimo Rivola (Aprilia), im Beisein von Jorge Viegas (FIM), Carlos Ezpeleta (Dorna), Mike Trimby (IRTA) und Corrado Cecchinelli (Direktor für Technologie) – beschloss in einem Treffen am 4. Juni eine Reihe von Regelanpassungen.

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"Sporting Regulations": Q1- und Q2-Teilnehmer

Über den direkten Q2-Einzug entscheidet bekanntlich die kombinierten Zeitenliste nach FP3 (Top-10 in der MotoGP, Top-14 in den kleinen Klassen). Dabei können allerdings Verstöße wie beispielsweise das Überfahren der "track limits" oder eine Gelbphase die Erstellung einer Rangliste erschweren, weil die Verstöße von der Rennleitung festgestellt oder dem MotoGP Stewards Panel gemeldet werden können. Dadurch bleibt den Teams möglicherweise nicht genügend Zeit, um die Motorräder für Q1 oder Q2 vorzubereiten.

Künftig werden die Ergebnisse der freien Trainings 60 Minuten nach dem Ende des FP3 endgültig fixiert, im Falle des Q1 fünf Minuten nach Ende der Session. Alle Verstöße, die das Klassement nach Ablaufen dieser Fristen noch verändern könnten, werden nicht mehr behandelt.

Technisches Regelwerk der Moto3-Klasse

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2022 und 2023

Um die Kosten weiterhin unter Kontrolle zu halten, hieß die GP-Commission folgenden Vorschlag gut: Die aktuelle Bike-Spezifikation eines Herstellers für die Saison 2021 wird bis inklusive 2023 eingefroren.

Das komplette "Rolling Chassis" darf weiterhin nicht mehr als 85.000 Euro kosten.

Als Teil eines Motorenpakets muss ein Hersteller ein Team mit zwei Fahrern mit nur drei Getriebe-Sets beliefern. Jedes Team kann maximal zwei zusätzliche Getriebe-Sets für je 2.500 Euro mieten.

Maximal sechs Motoren pro Fahrer und Saison sind erlaubt. Ein Hersteller kann aber auch entscheiden, stattdessen fünf Motoren pro Fahrer und Saison zu verteilen.

Hersteller können weiterhin 60.000 Euro für das Motorenpaket verrechnen, unabhängig davon, ob es fünf oder sechs Motoren pro Fahrer sind.

Weil die Motoren während der Saison revisoniert und neu verteilt werden, müssen die Hersteller unnötige Zusatzkosten vermeiden, die auf eine unsachgemäße Verwendung zurückzuführen sind. Ein Protokoll wird erarbeitet, um zu definieren, welcher Gebrauch vonseiten der Teams und Fahrern akzeptabel ist. Das bedeutet im Umkehrschluss, dass die Teams für einen Schaden aufkommen müssen, wenn er verursacht wurde, weil der Fahrer oder das Team diese Parameter missachten.

Ab 2024

Alle Parteien bemühen sich, einen neuen und umweltfreundlicheren Treibstoff einzusetzen.

Ab 2024 werden die Bike-Spezifikationen für jeweils mindestens zwei Jahre festgelegt (zur Hälfte des ersten Jahres wird die Möglichkeit in Betracht gezogen, die Frist auf 3 Jahre zu verlängern).

Das bedeutet in der Praxis: Zum Beginn der Saison 2024 wird jeder Hersteller beim ersten Event seine Spezifikation angeben, die bis mindestens Ende 2025 eingefroren wird.

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Um dem vorzubeugen, dass ein Hersteller ein Design-Problem hat, dass sich auf die Performance auswirkt und drei Jahre lang nicht korrigiert werden kann, darf jeder Hersteller im ersten Jahr in nur einem aus den folgenden Bereichen ein Update bringen:

  • Hauptverkleidung

  • Kotflügel

  • Schwinge

  • Rahmen

  • Motor

Das Update muss ohne zusätzliche Kosten allen Fahrern zeitgleich zur Verfügung gestellt werden.

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Red Bull KTM Ajo

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