Superbike WM • Neu
Ab 2027: Carbon-Keramik-Bremsen halten Einzug in die Superbike-WM
Im Qualifying der Sportbike-WM 2026 in Misano holte David Salvador (Kawasaki) seine dritte Pole-Position in Folge. Der WM-Leader wird von zwei starken Aprilia-Piloten gejagt.
Mit dem Meeting in Misano beginnt die zweite Saisonhälfte der neuen Sportbike-WM 2026. Nicht am Start ist Phillip Tonn, der wegen einer Handverletzung bereits die Rennen in Most und Aragon verpasst hatte; Kove Racing Team 109 verpflichtete Alessandro Zanca als Ersatz. Eine zusätzliche Aprilia RS660 bringt Gaststarter Filippo Bianchi in die Startaufstellung.
Dass mit Bianchi gerechnet werden muss, bewies der Italiener mit der Bestzeit im freien Training in 1:42,916 min. Zweitschnellster war mit Matteo Vannucci einer der beiden Aprilia-Stammfahrer. Mit Kawasaki, Triumph, Yamaha, Kove und Suzuki war jeder engagierte Hersteller mit mindestens einem Motorrad in den Top-13 vertreten.
Die Superpole um 14:10 Uhr fand bei sommerlichen Bedingungen statt. Für die erste ansprechende Rundenzeit sorgte nach fünf Minuten WM-Leader Daid Salvador in 1:43,761 min. Für den ersten Sturz der Session sorgte Carl Harris, der im Sportbike-Team von Miguel Oliveira antritt. In den nächsten Minuten purzelten die Rundenzeiten kräftig. Für die erste Zeit unter 1:43 min sorgte Carter Thompson (Yamaha), bis Bianchi mit einer 1:42,731 min eine höhere Messlatte auflegte.
Der Gaststarter war es auch, der bei Halbzeit in 1:42,417 min eine neue Bestzeit vorlegte – und anschließend in Kurve 4 stürzte! Der Aprilia-Pilot führte zu diesem Zeitpunkt mit 0,4 sec vor Vannucci und 0,5 sec vor Thompson. Auf Platz 4 war Salvador mit 0,7 sec Rückstand bester Kawasaki-Pilot.
Bei noch acht Minuten gingen die ersten Piloten auf Zeitenjagd. Den Anfang machte Salvador, der in 1:42,280 min auf Platz 1 stürmte. Derweil tauchte mit Jeffrey Buis (+ 0,5 sec) erstmals ein Suzuki-Pilot in den Top-5 auf.
In der Schlussphase wurden einigen Piloten wegen gelber Flaggen Rundenzeiten gestrichen, zum Beispiel als Thompson nach der Verbesserung auf Platz 4 seine Yamaha R7 im Kiesbett versenkte. So blieb es bei der Pole-Position für Kawasaki-Ass Salavador vor den Aprilia-Piloten Bianchi und Vannucci. Mit Thompson (Yamaha), Bruno Ieraci (Triumph) und Buis (Suzuki) ist die zweite Startreihe bunt gemischt.
300er-Weltmeister Benat Fernandez stellte die Kove 450RR auf Position 13, gefolgt von Taiyo Akso mit der einzigen Honda CBR600RR.
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