Lucas und Sacha Coenen (KTM) zu US-Trip: «Das war unser Traum!»
Die Red-Bull-KTM-Motocross-Zwillinge Lucas und Sacha Coenen sorgten bei ihrem Abstecher in die US-Motocross-Serie für viel Aufsehen – nicht nur wegen der Retro-Optik.
Der Abstecher der beiden Coenen-Zwillinge Lucas und Sacha zur US-Motocross-Serie brachte am vergangenen Wochenende ein enormes Echo. Schon vor den Rennen in Lakewood in Colorado war die Aufmerksamkeit voll auf das belgische Brüderpaar gerichtet, das ja im Moment die WM-Klassen MX2 und MXGP anführt. Bekleidungs-Ausrüster Fly Racing präsentierte für die Belgier eine Retro-Kollektion im Stil ihres legendären Landsmanns Roger DeCoster, der seit Jahren sehr erfolgreich als Renn-Boss bei KTM USA im Super- und Motocross fungiert.
Der italienische Helm-Partner Airoh produzierte für die beiden spezielle Jet-Helme in jenem Look, wie sie DeCoster einst verwendete. Für das gemeinsame Foto im KTM-Vorzelt zauberte Ikone DeCoster dann sogar noch ein original Suzuki-Shirt aus den 1970er-Jahren hervor. Für Lucas lief der Renn-Samstag bei den 450ern mit zwei zweiten Plätzen und trotz einiger Turbulenzen sehr gut. Bruder Sacha ging bei den 250ern in Durchgang 1 gleich zweimal zu Boden, revanchierte sich dann aber in Durchgang 2 mit einem souveränen Laufsieg.
«Es war unglaublich!», staunte MXGP-WM-Leader Lucas Coenen. «Mein Start war in Lauf 1 nicht gut, aber ich bin schnell durch die erste Kurve gekommen und habe es dann wirklich genossen. Ich kann dem Team nicht genug für die Chance danken und dann noch dazu im Design von Roger DeCoster – einfach wunderbar! Ich habe jede Runde aufgesaugt. Der zweite Lauf war dann hektisch wegen einiger überrundeter Fahrer. Aber was solls – ich fahre hier gegen die besten Jungs und es macht sehr viel Spaß! Jetzt geht’s wieder zurück in die MXGP und wir werden sehen, wann wir dann in Zukunft wieder hierherkommen können.»
Bruder Sacha überzeugte mit dem ungefährdeten Laufsieg im zweiten Heat. «Ich bin wirklich happy, dass ich hierherkommen durfte – das war unser Traum! Es ist Wirklichkeit geworden und mein zweiter Lauf war dann auch wirklich gut. Ich hatte einen guten Start und meine fahrerische Leistung war dann makellos. Der erste Lauf tut etwas weh, aber wir müssen das akzeptieren – ich bin einfach sehr happy über den zweiten Durchgang. Es ist großartig für das Selbstvertrauen und gut zu wissen, dass ich hier einen Lauf gewinnen kann.» Die WM-Saison geht am kommenden Wochenende in Montevarchi in Italien weiter.
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