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Justin Barcia: «Ich hatte konkrete WM-Pläne»

Für die WM-Saison 2017 hatte Justin Barcia konkrete Pläne, in die WM zu wechseln und setzte sich intensiv mit dem Thema auseinander. Barcia erklärt, warum es am Ende nicht klappen sollte.

Im Artikel erwähnt

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Justin Barcia ist neben Ken Roczen einer der schillerndsten Persönlichkeiten der US-Szene. Auf der Strecke ist er für seinen wilden und unkonventionellen Fahrstil bekannt - bei manchen auch berüchtigt. Vor laufenden Kameras nimmt er kein Blatt vor den Mund und bleibt auch im Interview keine Antwort schuldig. Barcia ist ein wahrer Entertainer. Wo andere nur gebetsmühlenartig den Dank an ihr Team und ihre Sponsoren runter rattern, ist Barcia immer noch für ein Späßchen zu haben. Das macht Barcia zum Sympathieträger.

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Im Interview mit dem US-Magazin RacerX äußerte er sich über seine WM-Ambitionen, die völlig im Verborgenen blieben. Die Pläne für einen WM-Einsatz im Jahre 2017 waren demnach schon sehr konkret. "Ich fand, dass es nicht die richtige Zeit war", grübelt der Amerikaner.

"2016 fand der WM-Lauf in Charlotte statt", erinnert sich der Yamaha-Werksfahrer. "In der Saison endete auch mein Vertrag mit JGR. Ich sprach mit einigen Teams. Ein Team-Manager aus der WM legte mir einen Vertrag für die MXGP-WM auf den Tisch. Ich habe mich ernsthaft mit diesem Thema beschäftigt, aber ich fand, dass es nicht der richtige Zeitpunkt war.

Inzwischen ist sich Barcia nicht mehr so sicher, ob die WM jemals wieder ein Thema werden könnte. "Es würde zwei oder drei Jahre brauchen, um sich an die WM zu gewöhnen und konkurrenzfähig zu werden. Ich bin mir nicht sicher, ob ich in meiner Karriere diesen Schritt wagen werde. Früher war das anders. Ich wäre nicht rübergegangen, um nur einen Platz auszufüllen. Es hätte ein Werksteam sein müssen mit einem längerfristigen Plan. Inzwischen denke ich, dass ich hier in den USA im Motocross und Supercross noch ein paar unerledigte Jobs zu vollenden habe."

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Tatsache ist: Barcia mag Europa. Er ist inzwischen 28 Jahre alt und denkt auch schon über ein Leben nach dem Profisport nach. "Ich fahre gerne Rennen in Europa. Ich mag Europa insgesamt sehr gerne. Meine Frau und ich haben den Plan geschmiedet, nach Beendigung meiner Karriere nach Großbritannien zu ziehen."

Vielleicht kann er es ja am Ende doch nicht ganz vom Motocross lassen und 'BamBam' taucht als 'Cross-Veteran' bei europäischen Rennen auf.

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