Ramon auf dem Weg der Besserung
Der Sturz von Steve Ramon in Lommel schockte die gesamte Motocross-Szene. Glücklicherweise scheint der Belgier nicht allzu schwer verletzt zu sein.
Ramon stürzte im Qualirennen am Samstag und blieb für mehrere Minuten regungslos auf der Strecke liegen. Der Suzuki-Pilot konnte seine Gliedmassen nicht mehr spüren und die Ärzte befürchteten eine Lähmung.
Doch noch am Samstagabend wurde eine erste Entwarnung aus dem Krankenhaus vermeldet. Ramon konnte seine Arme wieder bewegen und spürte auch seine Beine. Mittlerweile hat der 31-Jährige wieder seine volle Beweglichkeit und Gefühl in seinem Körper und befindet sich auf dem Weg der Genesung.
Die ersten Lähmungserscheinung stammten vermutlich von einer starken Prellung des Rückenmarks. Bei eingehenden Untersuchungen im Krankenhaus wurden keine knöchernen Verletzungen festgestellt. Ramon hat jedoch eine Nervenverletzung am Nacken davongetragen.
Trotz dem Glück im Unglück dass der Belgier sicher hatte, ist die Verletzung keinesfalls auf die leichte Schulter zu nehmen. Teamchef Sylvain Geboers sieht deshalb auch nur äusserst geringe Chancen auf ein Comeback seines Schützlinngs in diesem Jahr.
"Es ist sehr erfreulich, dass es Steve schon wieder besser geht und er das Rennen am Fernseher verfolgen wollte", freute sich Geboers. "Aber realistisch betrachtet glaube ich kaum, dass er dieses Jahr noch ein Rennen bestreiten wird. Aber das ist zunächst auch gar nicht unser Ziel. Wichtig ist vor allem dass er wieder völlig gesund wird."
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