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Motocross-WM 2027: Im Fahrermarkt sind die letzten Entscheidungen gefallen

In der Motocross-WM bewegt sich derzeit in Sachen Transfers noch einiges. Bei einigen großen Werksteams wurden Fahrer bestätigt und im Hintergrund Adaptionen vorgenommen.

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In den vergangenen Tagen ist einiges an Bewegung in den Fahrermarkt der Motocross-WM gekommen. Zunächst wurde Ruben Fernandez bei Honda offiziell verabschiedet. Wie berichtet, dockt der Spanier nach drei Jahren im Werksteam bei Yamaha an, wo er erneut Teamkollege von Fünffach-Champion Tim Gajser wird. Yamaha vermeldete die Ankunft von Fernandez am Anfang der Woche.

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Fernandez erhält bei Yamaha einen Vertrag bis 2028. Gajser ist wieder ins Training eingestiegen, er fuhr zuletzt bei prächtigen Verhältnissen in Slowenien auf seiner Privat-Piste «TIGA243 Land». Im Zuge dessen enthüllte der Slowene, dass im Herbst anhand von Checks ans Licht kam, dass es nicht zwei, sondern sogar fünf Rippen waren, die er sich gebrochen hatte. In der Auszeit hatte Gajser wie berichtet zuletzt auch in Kroatien geheiratet.

Routinier Romain Febvre wurde dieser Tage bei Kawasaki offiziell mit lobenden Worten für seine sieben Jahre inklusive dem WM-Titel 2025 gewürdigt. Der Franzose wechselt ja für 2027 zu Red Bull Ducati. Teamkollege des 34-Jährigen bei den Italienern ist Andrea Bonacorsi. Kawasaki Factory wird in der 450er-Klasse 2027 nach aktuellem Stand nur mit Pauls Jonass antreten, der in sein drittes Jahr geht. Dafür wird das MX2-Lineup verdoppelt – zu Mathis Valin kommt MX2-Europameister Francisco Garcia hinzu.

Spannend: Zuletzt kam das Gerücht über eine mögliche Rückkehr von Suzuki in die Motocross-WM auf. Hier soll bereits der Belgier Joel Smets nach seinem Aus bei KTM im Hintergrund die Fäden ziehen – die Struktur von Kemea steht Gewehr bei Fuß. Bei Honda bleiben in der Kategorie MXGP nach dem Abgang von Fernandez Weltmeister Jeffrey Herlings und Tom Vialle an Bord. Herlings dominierte sein Japan-Gastspiel zuletzt nach Belieben. In der MX2-Klasse wurde das Honda-Lineup mit Julius Mikula und Maxime Grau komplett umgebaut.

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Bei Red Bull KTM fährt der Franzose Maxime Renaux als Neuling in der MXGP-Kategorie bei der Struktur der Familie De Carli, seine Teamkollegen sind Andrea Adamo und Valerio Lata. Ebenfalls neu: Das Inhouse-Team von KTM mit Simon Längenfelder wird künftig vom Niederländer Marc de Reuver als Coach betreut. Das Triumph-Werksteam wird mit dem neuen spanischen MX2-Weltmeister Guillem Farres in die erste offizielle Saison in der MXGP-Klasse gehen.

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