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Der dreifache Vize-Weltmeister Bruno Kneubühler wird 80 Jahre alt

Mit Bruno Kneubühler feiert am 3. Februar ein Rennfahrer seinen 80. Geburtstag, der in allen Solo-WM-Klassen von 50 bis 500 ccm aktiv und erfolgreich war. Zu einem WM-Titel reichte es nicht ganz.

Thorsten Horn

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Bruno Kneubühler kam am 3. Februar 1946 in Zürich auf die Welt und war von Kindheit an sportbegeistert. Neben dem Skisport frönte er dem Turnen und gehörte zum erweiterten Kader der Schweizer Olympia-Mannschaft für die Spiele 1968 in Mexiko. Wirbelsäulenprobleme hinderten ihn letztendlich an seinen diesbezüglichen Ambitionen. So kam er schließlich zum Motorradrennsport. 1969 debütierte er in der Schweizer Meisterschaft und wurde 1970 in der Klasse bis 350 ccm erstmals Schweizer Meister.

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1972 gab er sein Grand-Prix-Debüt in den Klassen bis 350 und 500 ccm. Beim Saisonfinale feierte er im Montjuic-Park in Barcelona auf einer 350er-Yamaha seinen ersten Grand-Prix-Sieg. Diesem ließ er vier weitere folgen – 1973 in Assen auf einer 50-ccm-Kreidler, ein weiteres Jahr später, wiederum bei der Dutch TT, auf einer 125er-Yamaha sowie 1983 in Rijeka und in Anderstorp jeweils auf einer MBA der gleichen Hubraumkategorie.

Seinem rasanten Aufstieg vorausgegangen waren seine Plätze 8 bei den 350ern und 4 in der Halbliterklasse beim zweiten Saisonrennen 1972 im Rahmen des Großen Preis von Frankreich am 7. Mai in Clermont-Ferrand. Nach seinen ersten Fahrten in die WM-Punkte gelang ihm wenig später im niederländischen Assen mit Rang 3 im Rennen der 500-ccm-Klasse sein erster Podestplatz. Sein Premierenjahr beendete er in der Königsklasse auf dem dritten Rang sowie bei den 350ern auf Platz 6.

Bis zum Ende seiner 20-jährigen Karriere stand er inklusive seiner fünf ganz großen Würfe 33 Mal auf einem Grand-Prix-Podest. Dabei sprangen für ihn drei Vizeweltmeisterschaften heraus – 1973 bei den 50-Kubikern sowie 1974 und 1983 in der Achtelliterklasse. Hinzu kommt sein bereits erwähnter dritter WM-Endrang 1972 in der altehrwürdigen Königsklasse bis 500 ccm.

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Im Gedächtnis ist «Kneubi» den Fans vor allem als Alleskönner geblieben. Er ist einer von Wenigen, die im Laufe ihrer Grand-Prix-Karriere in allen fünf damaligen Solo-WM-Klassen (50 ccm, 125 ccm, 250 ccm, 350 ccm, 500 ccm) antraten. Dabei feierte er quer Beet zahlreiche Erfolge. Selbst die 750-ccm-Klasse war vor ihm nicht sicher, wenngleich nicht in deren drei Jahren mit WM-Status 1977, 1978 und 1979. Aber bei großen Klassikern, wie den 200 Meilen von Imola stand er ebenso am Start.

So zum Beispiel im Jahr 1973, welches ein Paradebeispiel seiner Vielseitigkeit war. Beim GP-WM-Finale im spanischen Jarama bei Madrid holte er an einem Tag drei zweite Plätze – in der 50-ccm-Klasse auf einer Kreidler sowie in den Rennen der Viertel- und Halbliter-Kategorie jeweils auf Yamaha.

Seine Karriere erhielt 1977 einen Knick, als er sich bei einem Sturz beim Interrennen im niederländischen Raalte einen komplizierten Trümmerbruch im linken Fußgelenk zuzog. Dieses musste daraufhin versteift werden, was natürlich nach seinem Comeback beim Schalten, vor allem aber bei den damals üblichen Schiebestarts ein großes Handicap war.

Aber Bruno Kneubühler kehrte dennoch an die Weltspitze zurück, konzentrierte sich ab 1980 auf die Achtelliterklasse und krönte seine Leistungen mit dem Gewinn seiner dritten Vize-Weltmeisterschaft 1983 hinter dem Spanier Angel Nieto. Der Garelli-Werkspilot feierte in jenem Jahr seinen zwölften von letztlich 13 WM-Titeln.

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Beim Grand Prix der Tschechoslowakei 1989 in Brünn bestritt Bruno Kneubühler sein letztes Rennen.

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