Heinz Kinigadner: Klare Meinung zur Zukunft von KTM
Motocross- und Rallye-Ikone Heinz Kinigadner war zu Gast im Hangar 7, wo der KTM-Rennsportberater nach seinem 65. Geburtstag viel aus dem Nähkästchen plauderte und auch über die jüngsten Erfolge bei KTM sprach.
Heinz Kinigadner war anlässlich seines kürzlich gefeierten
Die Rennsportsaison 2025 hat für Red Bull KTM jedenfalls perfekt begonnen. "Wir sind sportlich so gut wie noch nie", unterstrich Kinigadner. "
Zum MotoGP-Line-up für 2025 mit Pedro Acosta, Brad Binder, Maverick Vinales und Enea Bastianini sagte der Tiroler vor dem großen Sepang-Test: "Es sind alle vier Fahrer unter den ersten sieben der WM 2024 gewesen, da gibt’s nicht mehr viele Ausreden!"
Zur Arbeit im Hause KTM erklärte der zweifache Motocross-Weltmeister: "Auch wenn die Situation sehr schwer war, haben wir das Motorrad schneller gemacht. Wir hoffen, dass es bei der Konkurrenz nicht so viel ist. Natürlich hat die Konkurrenz aber auch nicht geschlafen. Mit diesem Aufgebot, das wir jetzt haben, hoffe ich, dass ihr viele unserer Fahrer zu interviewen habt."
Kinigadner erinnerte sich bei seinem Besuch im Hangar am Flughafen auch an die Anfangszeit seiner Rallye-Karriere mit KTM: "In den ersten Jahren hatten wir ein umgebautes Enduro-Motorrad mit einem großen Tank drauf. Am Anfang waren das 55-Liter-Tanks, da sind beim Tankvorgang viele Zwischenfälle passiert. Anfangs haben wir noch viel Lehrgeld gezahlt. Das Motorrad war nach drei Jahren schon das meistgefahrene Bike bei der Dakar. Nach sieben Jahren waren wir dann reif, um zu gewinnen."
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