Trackhouse: Justin Marks verkauft Team-Anteile an britische Investoren
Justin Marks hat einen Teil seines MotoGP-Teams Trackhouse Racing an die britische Investitionsplattform «1936» verkauft. Welches Ziel hinter dem Deal steckt und was Liberty Media damit zu tun hat.
Am 14. Oktober verkündete «1936» – laut eigener Angabe eine globale Investitionsplattform für Sport und Unterhaltung – von Justin Marks Anteile am Trackhouse-MotoGP-Team gekauft zu haben. Es soll sich um eine «bedeutende Minderheitsbeteiligung» handeln. Weitere finanzielle Details zu dem Deal wurden nicht bekanntgegeben.
«Es ist ein aufregender Moment für das Superfile Trackhouse MotoGP Team, die Aufnahme von 1936 bekannt zu geben», sagte Teambesitzer Justin Marks am Mittwoch in einer offiziellen Aussendung von 1936. «Beide Gruppen sind fest davon überzeugt, dass die MotoGP-Weltmeisterschaft weltweit großes Potenzial birgt und dass Trackhouse bei diesem Wachstum eine herausragende Rolle spielen kann. Das Team hat nun zahlreiche Möglichkeiten, gemeinsam mit einer Gruppe vielfältiger und talentierter Partner erhebliche Investitionen in den Rennsport, die Marke, das Storytelling und das Trackhouse-Erlebnis zu tätigen.»
Ein ehemaliger britischer Skirennläufer gründete «1936»
Gründer und CEO der in London ansässigen Gruppe 1936 ist Charlie Raposo – ein ehemaliger britischer Skirennläufer. Laut 1936 würde die Investition zu einem entscheidenden Zeitpunkt für die MotoGP erfolgen. Durch die Übernahme von Liberty Media würde die internationale Fangemeinde wachsen und das Interesse seitens globaler Marken und Medienpartner zunehmen. «Gemeinsam wird die Eigentümergruppe bedeutende Investitionen in das Wachstum und den Erfolg des Superfile Trackhouse MotoGP Teams tätigen – sowohl auf der Rennstrecke als auch im kommerziellen Bereich –, während der Sport in eine neue Ära der globalen Expansion eintritt», hieß es seitens 1936.
«Wir glauben, dass die MotoGP erst am Anfang ihrer kommerziellen Möglichkeiten steht», ergänzte Charlie Raposo. «Die Rennen gehören wohl zu den besten im Motorsport, und die wachsende Fangemeinde ist äußerst loyal und engagiert. Es ist bereits ein globaler Sport mit erheblichem Wachstumspotenzial auf internationaler Ebene. Justin hat ein Team mit echtem Ehrgeiz und eine Marke aufgebaut, die sich von anderen abhebt, und wir sind stolz darauf, ihn auf seinem Weg zu begleiten, das leistungsstärkste MotoGP-Team auf und abseits der Rennstrecke aufzubauen. Wir freuen uns darauf, gemeinsam mit dem Team das spannendste Franchise in diesem Sport zu entwickeln.»
Sportlich läuft es für Trackhouse Aprilia in der MotoGP-Saison 2026 sehr gut. Ai Ogura und Raul Fernandez belegen derzeit in der Fahrerwertung die Ränge 4 und 7. In der Teamwertung liegt Trackhouse vor den letzten fünf Grands Prix auf Platz 3 – hinter den Werksteams von Aprilia und Ducati.
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