Trackhouse-Pilot Ogura zum Duell mit Marc Marquez: «Es ging heiß her!»
Der Japaner Ai Ogura dominierte auf der Trackhouse-Aprilia den MotoGP-Sprint von Sepang bei teilweise schwierigen Verhältnissen über weite Strecken. Doch am Ende ging es nicht einmal zur Siegerehrung.
Trackhouse-Aprilia-Ass Ai Ogura führte den MotoGP-Sprint auf dem Sepang International Circuit bis drei Runden vor dem Schluss an und schien die Kontrolle über das schwierige Rennen zu haben. Und doch
Ogura berichtete: «Nachdem es angefangen hatte zu regnen, lag ich für ein paar Runden in Führung. Aber mein Tempo stagnierte. Ich hatte niemanden vor mir, an dem ich mich orientieren konnte; ich bin meine Runden ganz allein gefahren», so der Moto2-Champion von 2024, der in Runde 3 nach dem
Zufrieden war der WM-Fünfte aber mit seinem Tempo im Vergleich zum Freitag: «Für uns kam das überraschend. Über Nacht hat mein Team hervorragende Arbeit geleistet und mir mehr Geschwindigkeit und Konstanz ermöglicht. Unsere Leistung war deutlich besser als gestern. Nach dem Qualifying habe ich mehr oder weniger mit so einem Rennverlauf gerechnet – also ja, ich bin zufrieden mit dem was wir geschafft haben.»
Ai Ogura gegen Marc Marquez: kontrolliertes Chaos
Zum Duell gegen WM-Leader Marc Marquez zu Beginn des Rennens, das sich im Finish wiederholte: «Nachdem ich nach dem Start ein paar Plätze gutgemacht hatte, gab es einen kleinen Zweikampf mit Marc. Wir kamen mehrmals Seite an Seite in dieselbe Passage – es ging ziemlich heiß her. Ich musste meine Position verteidigen, aber ich wusste, dass er ein besseres Tempo hatte als ich und mich überholen wollte. Da wir nahezu gleich in die Kurve kamen, habe ich natürlich versucht, meine Position zu halten. Es ging also etwas chaotisch zu, aber am Ende hat er mich geschlagen.»
Zu den schwierigen Verhältnissen als Führender in einem MotoGP-Rennen merkte Ogura abschließend an: «Als es schon regnete bin ich für ein paar Runden vorne gefahren und ich war überrascht, dass Pedro mich nicht überholt hat. Da dachte ich: Vielleicht ist mein Tempo ja doch ganz in Ordnung. Ich bin weitergefahren, aber letztendlich waren sie viel schneller – und ich war langsam.»
Da Ai Ogura hinter dem direkten Rivalen Acosta im Kampf um WM-Rang 4 ankam, wuchs der Rückstand auf den spanischen KTM-Piloten auf 10 Punkte. Zugleich stabilisierte er den Vorsprung auf Verfolger Fabio Di Giannantonio, der auch im Rennen Fünfter wurde.
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