Bimota-Werkspilot Axel Bassani (27) überzeugt: Besser ging es 2026 nicht
Gegen die Ducati-Armada war in der Superbike-WM 2026 nur schwer anzukommen. Angesichts der Möglichkeit hat Bimota das Beste daraus gemacht, findet Werkspilot Axel Bassani.
Die Top-4 der Gesamtwertung sind Ducati-Piloten, dazu der WM-Sechste, -Achte und -Neunte: Sieben von neun V4R beendeten die Superbike-WM 2026 in den Top-9. Und wären Tommy Bridewell und sein Advocates-Team keine Rookies sowie Optical-Express-Pilot Tarran Mackenzie bei den letzten fünf Events nicht verletzt gewesen, wäre das Bild möglicherweise noch einseitiger.
Die Plätze zwischen den Ducati sicherten sich die Bimota-Piloten Alex Lowes und Axel Bassani. Nachdem der Engländer und der Italiener beim Saisonauftakt auf Phillip Island im Superpole-Race gemeinsam auf dem Podium standen, hatte manche vielleicht etwas mehr erwartet. Aber das erste Bimota-Doppelpodium war auch der Tatsache geschuldet, dass Iker Lecuona das erste Rennwochenende mit Ducati bestritt.
Für die besten Ergebnisse von Bimota sorgte Bassani mit zwei zweiten Plätzen in Australien. Am Saisonende hatte jedoch Lowes als Fünfter die Nase vorn, Bassani beendete das zweite Jahr mit der KB998 auf Rang 7. «Wir haben bis zum Schluss gekämpft und versucht, unter die ersten sechs in der Meisterschaft zu kommen. Am Ende sind wir auf Platz 7 gelandet, was ich für wirklich gut halte», betonte Bassani. «Alex belegte in der Meisterschaft den fünften Platz, sodass beide Bimota die Top-10 erreichten. Ich denke wirklich, wir haben das Maximum herausgeholt! Das Team hat alles getan, was in unserer Macht stand.»
Für Bassani ermutigend: Im Vergleich zu 2025, im ersten Jahr der Bimota-Rückkehr in die Top-Kategorie der seriennahen Weltmeisterschaft, fuhr der 27-Jährige aus Feltre 62 WM-Punkte mehr ein (222 zu 140) und verbesserte sich um drei WM‑Ränge. «Ich finde, wir alle – die Fahrer, das Team und alle anderen – haben unglaubliche Arbeit geleistet», sagte Bassani. «Wir haben bis zum Schluss mit den Spitzenfahrern gekämpft. Jetzt brauchen wir eine kleine Pause, bis wir anfangen, für das nächste Jahr zu arbeiten.»
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