Supersport-WM • Neu
Assen-Sieger Philipp Öttl ist überzeugt: Jeder reizt technisches Limit aus
Zwei Meetings der Sportbike-WM 2026 sind gelaufen und noch zeichnet sich kein Favorit ab. Als WM-Leader zeigt Kawasaki-Pilot David Salvador, dass man nicht zwingend Rennen gewinnen muss.
In vier Rennen der neuen Sportbike-WM gab es vier verschiedene Sieger. Beim Saisonauftakt in Portimão triumphierten die Kawasaki-Piloten Antonio Torres und Loris Veneman, in Assen die Suzuki-Fahrer Jeffrey Buis und Ferre Fleerackers. WM-Leader ist aber David Salvador mit 69 Punkten.
Der 22-Jährige fährt für das Kawasaki-Team ProDina (wie Torres). Nach zweiten Plätzen in Portugal agierte der frühere Moto3-Pilot am vergangenen Wochenende auf dem TT Circuit unauffällig, kreuzte die Ziellinie aber auf den Plätzen 3 und 4. Das reichte für fünf Punkte Vorsprung auf Buis, der Erster und Dritter wurde.
«Es war ein recht gutes erstes Rennen – auf dem Podium zu landen, ist immer ein wichtiges Ergebnis», meinte der Spanier. «Ich bin zufrieden, auch wenn wir jetzt noch an einigen Aspekten arbeiten müssen, insbesondere an der Beschleunigung, um zu versuchen, noch etwas mehr herauszuholen. Das Tempo ist gut, ich fühle mich auf dem Motorrad wohl und wir sind auf dem richtigen Weg.»
Zur Erinnerung: Kawasaki tritt in der Sportbike-Serie mit einer auf etwa 90 PS gedrosselten ZX-6R 636 an, die auch in der Supersport-WM zum Einsatz kommt.
Der zweite Lauf in den Niederlanden war das erste Rennen 2026 ohne eine Kawasaki auf dem Podium. «Es war ein schwieriges Rennen, vor allem wegen der Streckenbedingungen mit Wind und Regen. Am Ende haben wir es geschafft, als erste Kawasaki ins Ziel zu kommen, ein positives Ergebnis, auch wenn ich im letzten Sektor ein wenig zu kämpfen hatte und auf der Geraden leicht eingeholt wurde», reklamierte Salvador eine zu geringe Motorleistung der Kawasaki. «Im Moment muss ich vor allem auf der Bremse überholen, und deshalb müssen wir noch an der Motorbremse arbeiten. Das würde es mir ermöglichen, härter und kontrollierter zu bremsen, und das würde es mir erleichtern. Gleichzeitig müssen wir uns auch bei der Beschleunigung verbessern, denn unsere Konkurrenten haben da etwas mehr zu bieten.»
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